Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Lärmaktionspläne

Lärmaktionspläne sind Instrumente zur Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen für die Umgebung von Hauptverkehrswegen und Hauptflughäfen und in Ballungsräumen. Die Grundlage von Lärmaktionsplänen bilden die strategischen Lärmkarten, die gemäß § 47c BImSchG erstellt wurden und werden.

Die Mindestanforderungen an Lärmaktionspläne ergeben sich aus § 47d Abs. 2 BImSchG in Verbindung mit Anhang V der Richtlinie 2002/49/EG.

Die Lärmaktionspläne können Auswirkungen auf andere Planungen wie zum Beispiel Bauleitpläne, Regionalpläne, Verkehrspläne, Luftreinhaltepläne und andere Planungen haben und ermöglichen dadurch eine gesamtplanerische Problemlösung und -vermeidung.

Es wird empfohlen, die Lärmaktionsplanung insbesondere in Ballungsräumen nach Möglichkeit als gesamtstädtische Aktionsplanung in Verknüpfung mit der Verkehrsentwicklungsplanung, Bauleit- bzw. Stadtentwicklungsplanung und ggf. Luftreinhalteplanung durchzuführen.

Für die Haupteisenbahnstrecken ist seit dem 01.01.2015 das Eisenbahnbundesamt für die Aufstellung eines bundesweiten Lärmaktionsplanes zuständig.

Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI) hat "Hinweise zur Lärmaktionsplanung" verabschiedet, die als Erkenntnisquelle von den Gemeinden herangezogen werden können. Darüber hinaus steht auch ein Musterlärmaktionsplan zur Verfügung.

LAI-Hinweise zur Lärmaktionsplanung - Muster-Lärmaktionsplan - MU vorliegende Lärmaktionspläne


Artikel-Informationen

16.02.2016

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