Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Ammoniak

Die seit September 2009 durchgeführten Messungen zeigen insgesamt, dass die NH3-Immissionen sowohl zeitlich als auch räumlich stark variieren können. Neben den Konzentrationsschwankungen innerhalb eines Jahres zeigen die Untersuchungen auch einen deutlichen Unterschied in der Belastung einzelner Jahre. Ein Trend lässt sich allerdings für den nun siebenjährigen Messzeitraum nicht feststellen (siehe Verlaufskurven für NH3-Jahresmittelwerte im Jahresbericht 2016 Anhang C). Ein Erklärungsansatz für die deutlichen Unterschiede der NH3-Belastung einzelner Jahre findet sich in den unterschiedlichen Witterungsbedingungen der jeweiligen Jahre, vor allemin den Temperaturverläufen. Für eine repräsentative Beurteilung der NH3-Konzentration ist daher die Betrachtung mehrerer Jahre erforderlich.

In Niedersachsen lagen die mittleren NH3-Hintergrundkonzentrationen für den Zeitraum 2010 bis 2016 im Bereich 1 μg/m³ bis 13 μg/m³. Im Allgemeinen wurden im Jahr 2016 höhere NH3-Jahresmittelwerte ermittelt als im Vorjahr, die Messwerte des Jahres 2014 wurden an vielen Probenahmestellen wieder erreicht oder sogar überschritten. Die NH3-Immissionen variieren in Niedersachsen großräumig, wobei der Nordwesten Niedersachsens im Allgemeinen stärker belastet ist als der Südosten. Die Abbildung veranschaulicht die großräumigen Unterschiede der NH3-Immissionskonzentrationen. In der Abbildung sind die NH3-Jahresmittelwerte der letzten vier Jahre (2013 bis 2016) in μg/m³ an den einzelnen Probenahmestellen dargestellt.


Umweltbericht 2015  
Artikel-Informationen

17.10.2017

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln