Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Indikator für die durchschnittliche Exposition PM2,5 (AEI)

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Erkenntnisse zur Wirkung von Feinstaub, auf deren Basis sich keine Wirkschwelle angeben lässt, gibt die 39. BImSchV ein nationales Reduktionsziel für den städtischen Hintergrund vor. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass auch bei weitgehender Einhaltung der Grenzwerte bis 2020 eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes für große Teile der Bevölkerung erreicht wird. In die Berechnung dieses Indikators gehen von niedersächsischer Seite die Werte der städtischen Hintergrundstationen Hannover und Osnabrück ein. Als Ausgangswert für das Jahr 2010 wurde für Deutschland ein Indikator für die durchschnittliche Exposition PM2,5 von 16 μg/m³ als Mittelwert (AEI) der Jahre 2008 bis 2010 berechnet. Daraus leitet sich nach den Vorgaben der 39. BImSchV ein nationales Minderungsziel von 15 Prozent bis zum Jahr 2020 auf entsprechend 14 μg/m³ ab. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, muss derzeit als offen angesehen werden. Die städtischen Hintergrundstationen in Hannover und Osnabrück hatten im Mittel eine jährliche PM2,5-Konzentration im Jahr 2013 von 12 μg/m³. Das Ergebnis beider Stationen für das Jahr 2014 liegt bei 14 μg/m³ und bei 11 µg/m3 für das Jahr 2015.

Artikel-Informationen

26.04.2017

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