Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Reptilien

Wie die Amphibien sind auch die Reptilien eine in hohem Maße bedrohte Artengruppe. Acht Reptilienarten, darunter eine eingewanderte, sind in Niedersachsen heute heimisch. Genauer: eine Schildkröten-, drei Echsen- und vier Schlangenarten. Fünf der niedersächsischen Reptilienarten sind gefährdet, eine Art steht auf der Vorwarnliste.

Die Ursachen für die Gefährdung liegen vor allem in der Zerstörung, Fragmentierung und Beeinträchtigung ihrer Lebensräume zum Beispiel durch Abtorfung und Entwässerung sowie in der intensiven Flächennutzung durch Land- und Forstwirtschaft begründet. Dazu kommen Landschaftspflegeeingriffe und Eingriffsvorhaben, Sukzession, Klimawandel beziehungsweise witterungsbedingte Faktoren, aber auch Zerschneidungen durch neue Verkehrswege oder direkte Verluste durch den Straßenverkehr. Verschiedene Schutz- und Kompensationsmaßnahmen im Rahmen der Eingriffsregelung sollen zur Verbesserung oder Wiederherstellung des Erhaltungszustands einer jeden Reptilienart beitragen. Die Maßnahmen ähneln denen im Amphibienschutz.



Artikel-Informationen

16.02.2016

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln