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Umweltminister Olaf Lies begrüßt Brennstoffwechsel bei VW

Pressemitteilung 31/2018


Lies: „Entscheidung ist großer Zwischenschritt für den Klimaschutz"

Zur Entscheidung des Volkswagenkonzerns, seine Heizkraftwerke in Wolfsburg künftig mit Erdgas statt Kohle betreiben zu wollen, erklärt Energie- und Klimaschutzminister Olaf Lies:

„Das ist eine gute Entscheidung für unsere Energieversorgung und den Klimaschutz in Niedersachsen. Durch den Brennstoffwechsel können 1,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht (verglichen mit 2015) rund 2,3 Prozent unserer energiebedingten CO2-Emissionen in Niedersachsen. Volkswagen leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Es verbessert die Gesamt CO2-Bilanz seiner Produkte. Die Entscheidung von Volkswagen zeigt, wie hilfreich die Brennstoffumstellung auf flexible Erdgasturbinen sein kann, wenn es gilt, CO2 einzusparen. Natürlich bleibt langfristig das Ziel, den gesamten Strom mittels Erneuerbaren zu erzeugen. Dem Norden gehört damit industriepolitisch die Zukunft. Es wird zukünftig der entscheidende Standortvorteil für die industrielle Produktion sein, dass ausreichend CO2 freie Energie zur Verfügung steht."

Hintergrund:

Volkswagen hat heute beschlossen, die beiden Groß-Kraftwerke am Standort Wolfsburg grundlegend zu modernisieren und von Steinkohle- auf Gasbetrieb umzustellen. Dafür sollen die Kohlekessel im „Heizkraftwerk Nord/Süd" durch eine Gas- und Dampfturbinenanlage und drei Heißwasser-Kessel ersetzt werden sollen. Damit sollen dort künftig ca. 136 MW elektrische Leistung sowie ca. 386 Megawatt thermische Leistung auf Basis des Energieträgers Gas erzeugt werden. Zudem sollen auf dem heutigen Kohle-Lagerplatz neben dem „Heizkraftwerk West" zwei weitere Gas- und Dampfturbinenanlagen mit ca. 288 MW elektrischer Leistung und ca. 265 MW Wärmeleistung entstehen.

Artikel-Informationen

08.03.2018

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