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Verwaltungsvereinbarung zum Drömling wurde unterzeichnet Nächster Schritt auf dem Weg zum Biosphärenreservat

Pressemitteilung 71/2019

Magdeburg/Hannover. Die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Niedersachsen streben gemeinsam die Anerkennung des Drömlings als UNESCO-Biosphärenreservat an. Bereits in der Vorbereitungsphase soll die länderübergreifende Arbeit zur Betreuung der Naturschutzflächen, in der Umweltbildung und zur Förderung der nachhaltigen Regionalentwicklung verstärkt werden. Dazu haben die beiden Umweltministerien in Magdeburg und Hannover eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen. Der für Naturschutz zuständige Abteilungsleiter Dr. Ekkehard Wallbaum (Sachsen-Anhalt) und seine niedersächsische Amtskollegin Ingelore Hering unterzeichneten am gestrigen Mittwoch (12.06.19) die Vereinbarung und informierten sich bei einem Arbeitsbesuch im Drömling über den Stand der Vorarbeiten für die Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat.

Die künftige Biosphärenreservatsverwaltung Drömling wird u.a. die Betreuung von Flächen und die Bildungsarbeit über den bisherigen Naturpark Drömling (Sachsen-Anhalt) hinaus im niedersächsischen Teil des Drömlings ausdehnen. Niedersachsen beteiligt sich dafür anteilig an Personal- und Sachkosten, wodurch demnächst zwei Stellen für die Aufgaben der Landwirtschaftsberatung und der Umweltbildung besetzt werden können.

Der Naturraum Drömling umfasst eine ausgedehnte Niederungs- und Niedermoorlandschaft, die sich auf Bereiche in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen erstreckt. Bis 2012 sind in beiden Bundesländern Naturschutzgroßprojekte umgesetzt worden, um die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft im Drömling langfristig zu erhalten und zu schützen. Mit der internationalen Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat soll der Drömling Modellregion für nachhaltige Entwicklung werden.

Artikel-Informationen

13.06.2019

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