Artikel-Informationen
erstellt am:
11.05.2026
zuletzt aktualisiert am:
14.05.2026
Am (heutigen) Montag wurde im Nds. Umweltministerium der erfolgreiche Abschluss des Projekt COUNTS gefeiert. Drei Jahre lang haben sich die 12 projektbeteiligten Hochschulen des Netzwerks HochNiNa unter der Leitung der Universität Oldenburg mit der Entwicklung eines einheitlichen Bilanzierungsrahmens für ihre Treibhausgasemissionen beschäftigt. Herzstück der Projektergebnisse ist ein webbasiertes Bilanzierungstool, das nun allen Hochschulen in Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden kann. Gefördert wurde das Projekt vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz.
„Wir freuen uns sehr, nun die für ein professionelles Nachhaltigkeitscontrolling wichtige Treibhausgasbilanzierung endlich standardisiert und vor allem mit deutlich weniger Auf-wand durchführen zu können“, freut sich Anna Krämer, Referentin für Klimaschutz und Nachhaltigkeit der Universität Oldenburg und Leiterin des Projekts. „Die 12 projektbeteiligten Hochschulen haben wirklich viel Engagement und Expertise in das Projekt gesteckt.“
Auf der Abschlussveranstaltung würdigten Staatssekretärin Anka Dobslaw (MU) und Staats-sekretär Prof. Dr. Joachim Schachtner und (MWK) das Projekt mit Grußworten.
Umweltstaatssekretärin Anka Dobslaw: „Wir freuen uns, dass es mit dem COUNTS-Projekt gelungen ist, einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Landesverwaltung anzustoßen. Das Projekt zeigt, dass es gerade bei Hochschulen ein hohes Bewusstsein für die eigene Rolle bei der Verursachung von Treibhausgasemissionen gibt und eine große Bereitschaft, die notwendige Grundlagenarbeit zu leisten um diese in Zukunft zu reduzieren. Ein besonderer Dank geht an das engagierte Projektteam und die beteiligten Hochschulen.“
Hochschulstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Schachtner: „Das Projekt COUNTS zeigt, wie Nachhaltigkeit an Hochschulen wirksam umgesetzt werden kann: mit verlässlichen Daten, gemeinsamen Standards und praxisnahen Verfahren. Klimaschutz braucht nicht nur Über-zeugung, sondern auch belastbare Entscheidungsgrundlagen. COUNTS schafft diese Transparenz, reduziert Aufwand durch das gemeinsame Tool und stärkt zugleich die Autonomie der Hochschulen. So wird Nachhaltigkeitscontrolling zu einem echten Steuerungsinstrument.“
An der Podiumsdiskussion zum Thema „Klimaschutz wirksam steuern – zur Rolle von Nachhaltigkeitscontrolling in der Zukunft“ nahm neben den beiden Staatssekretär*innen auch Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität Oldenburg als Vertreter der Hochschulperspektive teil.
„Unser Ziel für die nächsten Jahre ist es, das Bilanzierungstool um weitere Funktionen zu erweitern und noch mehr Hochschulen zur Verfügung zu stellen. Dafür schaffen wir als Universität Oldenburg für zwei Jahre eine Personalstelle“, erklärt Stahlmann. „Treibhausgasbilanzierung ist kein Selbstzweck, sondern eine wichtige Basis für wirkungsvollen Klima-schutz – und um den geht es uns an der Universität und im Netzwerk HochNiNa.“
Die niedersächsische Landesverwaltung hat nach §3 NKlimaG die Verpflichtung, bis zum Jahr 2035 die Klimaneutralität zu erreichen. Damit soll die Landesverwaltung eine Vorbild-rolle für die Gesellschaft einnehmen. Die Hochschulen sind als relevanter Teil der Landes-verwaltung besonders gefragt. Das Netzwerk Nachhaltigkeit Niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa) ist ein hochschulübergreifendes Netzwerk der Nachhaltigkeitsbeauftragten und Klimaschutzmanager*innen der niedersächsischen Hochschulen und arbeiten eng zu Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsbelangen zusammen. COUNTS ist das erste Drittmittelprojekt, mit dem HochNiNa seine Zusammenarbeit weiter professionalisiert und bundesweit sichtbar gemacht hat.
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erstellt am:
11.05.2026
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14.05.2026
