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Wassersensible Stadtentwicklung

Wir möchten Sie an dieser Stelle für das Thema der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung sensibilisieren und begeistern.

Gerne führen wir Sie in das Thema ein, erläutern Ihnen die rechtlichen Grundlagen und stellen Ihnen Projekte aus Niedersachsen vor.

Es gibt schon viele gute Beispiele. Vielleicht steht auch bald Ihr Projekt hier?

Wasser in der Stadt ist Lebensqualität

Wasser prägt unsere Siedlungen, hat positive Auswirkungen auf das Klima, ist Lebensraum für Pflanzen und Tiere und hat eine hohe Erholungsqualität.

Fahrradfahrende überqueren in Nordhorn eine Brücke über einen Fluss, darunter sieht man Menschen in Kanus, im Hintergrund Häuser   Bildrechte: W. Westdörp
Wasser- und Fahrradstadt Nordhorn
Man sieht eine Luftaufnahme von der Stadt Nordhorn: Die Stadt umgibt einen See, an den Häusern fließt ein Fluss vorbei.   Bildrechte: Stadt Nordhorn
Nordhorn: Stadt und Wasser sind sich nah

Zu viel oder zu wenig Wasser führt zu großen Schäden – das wissen wir alle. Starkregenereignisse, Hitze und Dürre sind Extreme des Klimawandels, die das Leben in unseren Siedlungen jetzt und in Zukunft beeinflussen werden.

Man sieht die Innenstadt Goslar nach einem Hochwasser, mehrere Feuerwehrautos haben einen Platz leergepumpt, auf dem Boden ist Schlamm   Bildrechte: dpa
Hochwasser in der Stadt Goslar 2017
Feuerwehrkräfte reichen sich gegenseitig Sandsäcke an, um einen Wall gegen Hochwasser zu erstellen   Bildrechte: dpa
Hochwasser im Harz 2017

Lebenswerte Stadt der Zukunft

Der richtige Umgang mit Wasser ist entscheidend für die lebenswerte Stadt der Zukunft. Maßnahmen werden unter „wassersensibler Stadtentwicklung“ oder „Schwammstadt“ zusammengefasst.

Die drei Bausteine dezentraler Regenwasserbewirtschaftung sind:

  • Rückhalt
  • Versickerung und Verdunstung von Regenwasser
  • Kühlung mit Regenwasser

Bei der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung geht es darum, flexible, an die Erfordernisse angepasste Lösungen zu finden. In einem Neubaugebiet können diese Maßnahmen anders aussehen als bei Planungen im Bestand. Hier gibt es viel Konkurrenz um die Flächen, so dass multifunktionale Nutzungen in Betracht gezogen werden sollten.

Was können wir privat tun?

Es gibt vielfältige Möglichkeiten. Nicht immer ist gleich die große Maßnahme möglich. Auch kleine Veränderungen bringen positive Effekte, wie zum Beispiel

  • Regenwasser zur Pflanzenbewässerung nutzen
  • Dachbegrünungen anlegen, denn sie speichern Regenwasser, reduzieren den Abfluss und erhöhen die Verdunstung
  • wasserdurchlässige Flächen schaffen, damit das Regenwasser natürlich versickern kann
Eine Garage ist mit Moos und Pflanzen bedeckt, im Hintergrund ist der dazugehörige Garten   Bildrechte: imago images/Margit Brettmann
Gut fürs Stadtklima: Dachbegrünung
Das Bild zeigt eine Regentonne, die unter einer Regenleiter steht, daneben sieht man ein Beet   Bildrechte: Wetter Online
Gute Wasserspeicher: Regentonnen

Artikel-Informationen

erstellt am:
16.12.2021
zuletzt aktualisiert am:
12.01.2022

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