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Grundlagen

Der Klimawandel zählt zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Die Folgen der globalen Erwärmung auf Mensch und Natur sind bereits heute weltweit sicht- und spürbar. Auch wenn der Klimawandel ein globales Problem darstellt – Maßnahmen zum Schutz des Klimas müssen auf allen politischen Ebenen getroffen werden. Niedersachsen als wichtiges Industrie- und Energieland hat hier eine besondere Verantwortung. Aus diesem Grund verfolgt die Landesregierung ehrgeizige Klimaschutzziele.

Im August 2016 hat die damalige Landesregierung das „Leitbild einer nachhaltigen Energie- und Klimaschutzpolitik für Niedersachsen“ beschlossen. Es beinhaltet folgende wesentlichen Punkte:

Reduzierung der Treibhausgasemissionen zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990.

Nahezu vollständige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien bis spätestens 2050.

Möglichst vollständige Ausschöpfung der Potenziale für Energieeffizienz und Energieeinsparung.

Im Landtag wird derzeit außerdem der Entwurf eines „Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (Niedersächsisches Klimagesetz)“ beraten. Mit diesem Gesetz sollen Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, zum Schutz und Aufbau von Kohlenstoffspeichern und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels festgelegt und notwendige Umsetzungsinstrumente geschaffen werden.

Mit dem Gesetz soll die Landesregierung zur Erstellung und Fortschreibung eines Energie- und Klimaschutzprogramms, zu einem regelmäßigen Monitoring und zur regelmäßigen Unterrichtung der Öffentlichkeit verpflichtet werden.

Darüber hinaus unterstützt die Landesregierung die Kommunen bei ihren Maßnahmen zur Treibhausgasminderung.

Da etwa 80 Prozent der niedersächsischen Treibhausgasemissionen energiebedingt sind, heißt Klimaschutz vor allem, den Umgang mit Energie zu verändern. Energie Sparen, Energieeffizienz steigern und Erneuerbare Energien ausbauen sind die Schlüsselbegriffe einer verantwortungsbewussten, klimafreundlichen Energiepolitik.

Artikel-Informationen

22.02.2019

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