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Modellprojekt Umbau statt Zuwachs

Handlungsansatz:

Regional abgestimmte Siedlungsentwicklung von Kommunen im Bereich der Regionalen Entwicklungskooperation (REK) Weserberglandplus


Maßnahmenebene:

Städte, (Samt-) Gemeinden der Landkreise Nienburg/Weser, Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden

Projektträger/ Projektmotor: REK

Ausgangslage:

Die Region Weserberglandplus ist in besonderem Maße vom Übergang einer wachsenden zu einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung betroffen (8-27% Bevölkerungsverlust bis 2025)

Ziele:

  • Für das Thema Siedlungsentwicklung sensibilisieren
  • Umbau- und Schrumpfungsprozesse steuern und aktiv gestalten
  • Partnerschaftliche regionale Kooperationen aufbauen
  • Synergien schaffen, kommunale Haushalte durch neue Formen der Arbeitsteilung entlasten
  • Die Innenentwicklung alter Orts- und Stadtkerne konsequent fördern
  • Chancen im Wettbewerb um künftige Fördergelder auf allen Ebenen verbessern

Beteiligte Akteure:

Städte und (Samt-) Gemeinden der vier Landkreise der REK und die Landkreise selbst, unterstützt vom Land Niedersachsen

Vorgehen:

  • Trägerschaft: REK Weserberglandplus
  • Grundsatzentscheidungen: Vollversammlung (Vertreter der teilnehmenden Kommunen, ohne Stimmrecht: Land Niedersachsen
  • Koordination: Projektsteuerungsgruppe (Leitungstandems der Arbeitsgruppen, ohne Stimmrecht: Land Niedersachsen

Facharbeit in den Arbeitsgruppen (jede Kommune arbeitet in mindestens einer AG aktiv mit):

  • - AG 1: Möglichkeiten und Regeln der interkommunalen Abstimmung
  • - AG 2a: Leerstands- und Baulückenkataster
  • - AG 2b: Ortsentwicklungs- und Gebäudeumnutzungskonzepte

Kooperation mit: Projekt Interkommunale Zusammenarbeit „Marketing- und Aktivierungsstrategien" des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration

Finanzierung:
Das Modellprojekt „Umbau statt Zuwachs" läuft von 2010 bis Ende 2012 und wird gefördert aus Mitteln des Regionalisierungsfonds des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung gefördert

  • Grundlage der Kooperation:

  • - Selbstverpflichtung der Kommunen
  • - Freiwillige partnerschaftliche Zusammenarbeit
  • - Interkommunale Abstimmung zukünftiger Siedlungsflächenentwicklung
  • - Siedlungsflächen an zukünftiger Nachfrage orientieren
  • - Folgekosten neuer Wohnstandorte berücksichtigen
  • - Vorrang der Innenentwicklung
  • - Konzentration auf zukunftsfähige Standorte, Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen nutzen
  • - Möglichkeiten des Rückbaus prüfen
  • - Leerstands- und Baulückenkataster entwickeln
  • - Berücksichtigung der Projektergebnisse in kommunalen Planungen

Ergebnisse/ Produkte/ Instrumente:

Leerstands- und Baulückenkataster als webbasierte Anwendung

Weitere Informationen:

www.rek-weserbergland.de

Ansprechpartner/-innen:

Geschäftsstelle

Modellprojekt „Umbau statt Zuwachs"

c/o Landkreis Holzminden

Tanja Klein

Bürgermeister-Schrader-Straße 24

37603 Holzminden

Telefon: (05531) 707280

E-Mail: tanja.klein@landkreis-holzminden.de

www.rek-weserbergland.de


Artikel-Informationen

30.07.2014

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