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Wenn Sie einem Wolf begegnen...


...zieht sich dieser in der Regel zurück, wenn er Sie bemerkt. Wölfe sind scheue Tiere. Wolfswelpen sind allerdings neugierig und agieren oft weniger vorsichtig als erwachsene Tiere.

Sie können Folgendes tun, wenn Sie sich unwohl fühlen:
» Machen Sie sich bemerkbar durch reden, rufen und/oder in die Hände klatschen. Gehen Sie dabei langsam und ruhig zurück.
» Rennen Sie nicht weg!

Bitte melden Sie Begegnungen mit Wölfen der nächsten Wolfsberaterin bzw. dem nächsten Wolfsberater oder direkt an den Wolfsbeauftragten Raoul Reding: E-Mail, Telefon 0511/5304318
Ansprechbar ist auch das Wolfsbüro des NLWKN: 0511/3034-3034 oder E-Mail


Der Wolf ist als stark gefährdete Art eingestuft und genießt daher in der gesamten EU den höchsten Schutzstatus. Dass der Wolf in Niedersachsen wieder heimisch ist, ist ein Erfolg für den Artenschutz. Nach der natürlichen Rückkehr des Wolfes breitet sich das scheue, streng geschützte Wildtier nun im Land aus.

Wegen des hohen Wald- und Wildtierreichtums findet der Wolf hierzulande ideale Lebensbedingungen. Einzelne Tiere sind in Niedersachsen seit 2006 in der Lüneburger Heide, im Wendland und in der Grenzregion zu Hessen (Raum Solling/Reinhardswald) gesichtet worden. Die Anzahl der Wölfe in Niedersachsen können Sie bei den Wolfsnachweisen nachlesen.
Wolfswelpen bleiben bis zum Erreichen der Geschlechtsreife (etwa 11 bis 24 Monate) bei den Elterntieren. Ist diese erreicht, verlassen sie das elterliche Territorium auf der Suche nach einem eigenen Revier. Wegen der regelmäßigen Abwanderung der geschlechtsreifen Jungtiere und auch wegen der hohen Sterblichkeit innerhalb der ersten zwei Lebensjahre bleibt die Rudelgröße, also die Anzahl der Wölfe in einem Rudel, über die Jahre betrachtet relativ konstant. Im Durchschnitt besteht ein Wolfsrudel aus etwa acht Tieren, nämlich aus dem Elternpaar, den Welpen und den noch nicht geschlechtsreifen Jungtieren des Vorjahres.

Niedersachsen hatte sich gut vorbereitet auf die Rückkehr des Wolfes: Mit dem "Niedersächsischen Wolfskonzept" ist unter der Federführung des Umweltministeriums sowie in enger Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium, der Landesjägerschaft Niedersachsen sowie verschiedenen Verbänden und beteiligten Interessengruppen ein Handlungsrahmen für den Umgang mit dem streng geschützten Wolf geschaffen worden.

Weitere Informationen:

Wolfsbüro des NLWKN

Niedersächsisches Wolfskonzept (Okt. 2017)

Wildtiermanagement: Wolfsmonitoring und Wolfssichtungen in Niedersachsen (Landesjägerschaft Niedersachsen)

Das Faltblatt Wolfsbegegnung - Was nun? (Landkreis Lüneburg, 2014) informiert über das "Leben mit dem wilden Heimkehrer".

Bei der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) finden Sie weitere Informationen.


Bildrechte: Holger-Augustin

Ein sogenannter C1-Nachweis: Wolf auf dem Truppenübungsplatz Munster. (Februar 2013)

Umweltminister Stefan Wenzel übernimmt Wolfspatenschaft  

Umweltminister übernimmt Wolfspatenschaft: Der NABU-Landesvorsitzende Dr. Holger Buschmann (rechts) überreichte Stefan Wenzel die Patenschaftsurkunde zusammen mit dem stellvertretenden Landesgeschäftsführer Ulrich Thüre (links). (April 2013)

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