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Endlagerung radioaktiven Abfalls

Bei der Energieerzeugung in Atomkraftwerken fallen radioaktive Abfälle an. Diese werden in hochradioaktive und schwach- bis mittelradioaktive Abfälle unterschieden.

Während für die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle mit Schacht Konrad bereits ein Endlager im Bau ist, hat die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle erst begonnen. Gesucht wird der Standort mit der bestmöglichen Sicherheit in tiefengeologischen Formationen.

Einen Sonderfall bildet die Schachtanlage Asse II. Wie Schacht Konrad liegt auch sie in Niedersachsen. Hier hat der Gesetzgeber beschlossen, die bis zu den späten 70er-Jahren eingelagerten Abfälle wieder zurückzuholen.

Zuständigkeiten

Gemäß Atomgesetz hat der Bund Anlagen zur Endlagerung radioaktiver Abfälle einzurichten. Dabei übernimmt die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) als bundeseigenes Unternehmen die Planung, die Errichtung, den Betrieb und die Stilllegung von Endlagern. Die atomrechtliche Genehmigung und Aufsicht im Endlagerbereich liegt, ebenso wie die Verantwortung für das Standortauswahlverfahren, beim Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit(BfE).

Die Länderbehörden sind hier als atomrechtliche Genehmigungsbehörde sowie als bergrechtliche Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden nach dem Bundesberggesetz involviert.

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