Emissionsüberwachung Abluft | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
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Emissionsüberwachung Abluft

Die gesamte Abluft atom technischer Anlagen wird über einen Kamin geführt und dort mit Monitorsystemen und Einrichtungen hinsichtlich der abgeleiteten Radioaktivität überwacht. Die Überwachung der Abgabe radioaktiver Stoffe erfolgt für einzelne Radionuklide (Beta- und gammastrahlende Aerosole, Edelgase, Iod-131, Tritium und Kohlenstoff-14). Die ermittelten Jahresabgaben lagen 2003 bis 2008 für alle Radionuklide beziehungsweise Nuklidgruppen mehrere Größenordnungen unter den Genehmigungswerten (Abb.13, Abb. 14, Abb. 15).

Radioaktivität/ Strahlung  
Radioaktivität/ Strahlung  
Radioaktivität/ Strahlung  

Für eine Referenzperson in der Umgebung von Kernkraftwerken wird die zusätzliche jährliche Strahlenexposition unter Kenntnis der Emissionsdaten berechnet. Dabei werden die Dosisbeiträge aller relevanten Expositionspfade (Abb. 16) für diese Referenzperson an den ungünstigsten Einwirkungsstellen in der Umgebung der kerntechnischen Anlagen zur Ermittlung der maximalen jährlichen Strahlenexposition aufsummiert (Abb.17). In den Jahren 2003 bis 2012 wurde der höchstzulässige Wert von 0,3 mSv pro Jahr für die Ableitung mit der Abluft bei allen Kernkraftwerken um mehrere Größenordnungen unterschritten (Abb. 18).

Expositionspfade in der Umgebung kerntechnischer Anlagen  
Expositionspfade in der Umgebung kerntechnischer Anlagen
Radioaktivität/ Strahlung  
Radioaktivität/ Strahlung  
Artikel-Informationen

09.12.2015

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