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Niedersachsen baut Barrieren ab

Barrierefreiheit in öffentlichen und privaten Gebäuden kommt allen zugute: Wer im Alter oder mit einem gebrochenen Bein nur schwer die Treppen hinauf kommt, ist über einen stufenlosen Zugang zur eigenen Wohnung dankbar. Auch Familien mit Kinderwagen freuen sich darüber - das mühsame Schleppen fällt damit weg. Jüngere Menschen interessieren sich beim Hausbau immer mehr für die unterschiedlichen Aspekte der Barrierefreiheit, damit sie später nicht umrüsten müssen und schon jetzt den Komfort genießen können. Für Menschen mit Beeinträchtigungen ist aber der barrierefreie Zugang zur eigenen Wohnung eine Vorbedingung für die Teilhabe am Leben. Zur Barrierefreiheit zählen auch eine kontrastreiche Gestaltung, eine gute Akustik und Auffindbarkeit.

Damit vorhandene Barrieren abgebaut werden und keine neuen Barrieren entstehen, hat die Niedersächsische Landesregierung im Jahr 2017 einen Aktionsplan Inklusion für ein barrierefreies Niedersachsen aufgestellt. Im darin enthaltenen Handlungsfeld Wohnen werden zahlreiche Maßnahmen aufgelistet, mit denen Niedersachsen barrierefreier wird. Und das Land Niedersachsen fördert zugleich finanziell durch die Förderbank NBank die Barrierefreiheit im Wohnungsbau. Das Thema ist aber nicht nur für die Landesregierung von hoher Priorität, sondern für alle am Bau Beteiligten. Deshalb betreibt zum Beispiel die Architektenkammer mit Unterstützung des Landes eine Beratungsstelle zum barrierefreien Bauen. Dezentrale Beratung finden Sie bei den unteren Bauaufsichtsbehörden auf kommunaler Ebene. Aber auch Verbände und Initiativen widmen sich dem Thema.

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