klar

Förderung von allgemeinem Mietwohnraum

Förderung von allgemeinem Mietwohnraum

Was wird gefördert?
Gefördert werden

der Neubau von Mietwohnungen landesweit in Gebieten mit nachgewiesenem Neubaubedarf

Modernisierungsmaßnahmen und der Aus- und Umbau sowie die Erweiterung in Fördergebieten

Ersatzbaumaßnahmen in Verbindung mit Abrissmaßnahmen.

Die neu gebauten Mietwohnungen dürfen auch zunächst für die Dauer von bis zu zehn Jahren nach Bezugsfertigkeit an die für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständige kommunale Gebietskörperschaft vermietet werden. Anschließend sind die Mietwohnungen wieder an wohnberechtigte Haushalte zu vermieten.

Fördergebiete sind förmlich festgelegte Sanierungsgebiete, vor allem in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf, Gebiete, in denen vorbereitende Untersuchungen gem. § 141 BauGB eingeleitet worden sind, Erhaltungsgebiete nach § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB, bisherige Unterkunftsgebiete für Obdachlose sowie Gebiete miteinem kommunalen Wohnraumversorgungskonzept oder einem städtebaulichen Entwicklungskonzept.

Förderfähig sind Ersatzbaumaßnahmen in Verbindung mit Abriss oder Teilrückbau von unwirtschaftlichen Mietwohngebäuden in Gebieten mit Wohnraumversorgungskonzept. Dies gilt z.B. im Zusammenhang mit der Umstrukturierung hoch verdichteter Wohnsiedlungen und solitärer Hochhäuser der 1960er und 1970er Jahre.

Welche Fördervoraussetzungen bestehen?
Die Förderung eines Mietwohnobjektes erfolgt, wenn der Vermieter sich vertraglich verpflichtet,

die Wohnungen nur an Mieterinnen und Mieter zu vergeben, die eine Wohnberechtigungsbescheinigung vorlegen und deren Einkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet,

die vom Land festgelegte anfängliche Miethöhe nicht zu überschreiten und

die Wohnungen derart belegungsgebunden für einen Zeitraum von in der Regel 20 Jahren - bei Gewährung eines Tilgungsnachlasses von 30 Jahren - zu vergeben. Bei der Vornutzung von Mietwohnungen als Wohnraum für Flüchtlinge beginnt der belegungsgebundene Zeitraum mit Beendigung der Vornutzung.

Die Förderung setzt ferner einen Eigenkapitalanteil von in der Regel 25 % der Gesamtkosten, mindestens jedoch 15 % sowie einen Bedarf an entsprechenden Wohnungen voraus. Das wirtschaftliche Risiko für die Erstellung und den Betrieb des Objektes liegt beim Investor.

Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt mit anfänglich zinslosen Darlehen. Zusatzdarlehen können für die Beschaffung und Installation von Aufzügen, die Schaffung von kleinen Wohnungen bis zu 60 qm, Mehraufwendungen aufgrund besonderer baulicher Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen und Ersatzbaumaßnahmen in Verbindung mit Abriss unwirtschaftlicher Bausubstanzen gewährt werden.Darüber hinaus kann ein Tilgungsnachlass nach Ablauf des 20. Jahres nach Bezugsfertigkeit in Höhe von 15 % des Darlehensursprungsbetrages gewährt werden, wenn Mietwohnraum für Menschen mit geringen Einkommen geschaffen wird.Die Förderkonditionen im Einzelnen ergeben sich aus dem Internet-Angebot der NBank, Hannover.

Wo gibt es Beratung, wo können Anträge gestellt werden?
Fragen zu den Förderkonditionen im Rahmen des Mietwohnungsbaus beantworten

  • die örtlichen Wohnraumförderungsstellen bei den Landkreisen, kreisfreien und großen selbständigen Städten sowie selbständigen Gemeinden; diese nehmen auch Förderanträge entgegen;
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Förderberatung der NBank, Tel. 0511/30031-333, Fax 0511/30031-11333, E-Mail: wohnraum@nbank.de
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln