Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Starkregen in Niedersachsen

Hochwassersituation dauert an.
Das durchgezogene Niederschlagsband sorgt insbesondere an Leine, Rhume, Innerste und Oker und deren Zuflüssen weiter für verstärkte Hochwasser. Einige Pegel erreichten neue Höchststände. Zu Pegel Online
Übersicht aller aktuellen Messwerte


Im Katastrophenfall können die Landkreise auf eine Sandsackreserve zurückgreifen. Dazu wenden sich diese bitte an den NLWKN Direktion Geschäftsbereich I „Betrieb und Unterhaltung landeseigener Anlagen und Gewässer" (Telefon: 04931 947 172).


Extremwetterereignisse nehmen zu
Die Extremwetterereignisse der letzten Wochen und Monate haben erneut die Debatte über Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels entfacht. Schon seit Jahren lautet die Prognose der Klimaforscher für unser Land: Wärmere Winter mit mehr Regen, trockenere Frühjahre und Sommer mit einzelnen Starkregenfällen.

Dazu Stefan Wenzel, der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz:

„Der aktuelle sehr ergiebige Dauerregen im südlichen und östlichen Niedersachsen lässt Bäche und Flüsse anschwellen. Vorausgesagt sind Regenmengen, die innerhalb kurzer Frist bis zum doppelten einer normalen Monatsmenge betragen können. Zu befürchten ist, dass es sich nicht nur schlicht um ein singuläres Wetterphänomen handelt, sondern hier auch veränderte klimatische Einflüsse Wirkung entfalten. Entsprechende Wirkungen zeigen sich bislang bei Starkregen, aber auch bei anderen Wetterextremen. Die zunehmenden Beeinträchtigungen für Wirtschaft, Landwirtschaft, Verkehr und das Alltagsleben der Menschen sind besorgniserregend. Die Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel und für wirksame Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung müssen daher weiter verstärkt werden."

Wenzel dankte allen Mitgliedern von Feuerwehren und Hilfsdiensten und Menschen, die beim Engagement in der Nachbarschaftshilfe Unterstützung leisten. Aktuelle Informationen sind insbesondere auch online über die Warnwetter App des Deutschen Wetterdienstes und die Pegel App des NLWKN verfügbar. Derzeit ist an 5 Pegeln die Meldestufe 3 und an 7 Pegeln die Meldestufe 2 erreicht. Es werden jedoch auch in der Nacht weitere Regenfälle erwartet. Zugleich sei wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in den stark gefährdeten Gebieten, durch die Versicherung gegen Elementarschäden einen weiteren langfristigen Beitrag zur Vorsorge gegen möglicherweise eintretende Schäden leisten können.

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