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Auslaugversuchsfeld in der Asse wird geräumt

Pressemitteilung 15/2013

HANNOVER. Heute erfolgt der erste Transport von 13 Fässern mit radioaktiv dotierten Betonkernen aus dem Auslaugversuchsfeld der Schachtanlage Ase II zum Karlsruher Institut für Technologie. Das Helmholtz Zentrum München hatte seit 1979 in der Asse sogenannte Auslaugversuche gemacht. In einem Auslaugversuchsfeld wurde in Langzeittests das Auslaugverhalten von radioaktiven Stoffen in Betonkernen unter Einfluss von Salzlaugen erforscht.

Das radioaktive Inventar des Auslaugversuchsfelds besteht aus radioaktiv dotierten Betonkernen, die sich in Rollreifenfässern befinden und mit verschiedenen Salzlaugen umgeben sind. Bei den Versuchen wurden spezielle Probekörper verschiedenen gesättigten Salzlaugen ausgesetzt. Zwölf dieser Fässer sind mit radioaktiven Markern versehen. Als radioaktive Stoffe werden dabei die Isotope Cs-137, Np-237 sowie Natururan verwendet. Durch Beprobung der Salzlaugen, die in der Regel alle drei Jahre erfolgte, konnte das Auslaugverhalten der verschiedenen Systeme von Probekörpern und Laugen verfolgt werden. Mit einer abschließenden Beprobung und der weitergehenden Untersuchung der Probekörper im Karlsruher Institut für Technologie soll der Versuch in Kürze beendet werden.

Das Auslaugversuchsfeld in der Asse soll geräumt werden. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hatte den entsprechenden Antrag vom Helmholtz Zentrum München im November 2012 genehmigt und damit die strahlenschutzrechtlichen Voraussetzungen zur Auflösung des Auslaugversuchsfeldes in der Asse geschaffen. Die Auflösung des Auslaugversuchsfeldes wird durch Sachverständige des TÜV Nord Ensys Hannover begleitet.

Artikel-Informationen

13.03.2013

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