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Stilllegung und Abbau von kerntechnischen Anlagen

Kerntechnische Anlagen werden nach Betriebsende geordnet stillgelegt und abgebaut. Ziel ist es dabei, die kerntechnische Anlage aus der behördlichen Überwachung zu entlassen.

Dazu sind „Stilllegung und Abbau“ beim Umweltministerium als atomrechtlicher Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde zu beantragen. Im Rahmen des Genehmigungsverfahren wird dann unter anderem der Schutz von Beschäftigten, Bevölkerung und der Umwelt vor unzulässiger Strahlenbelastung betrachtet.

Bei Stilllegung und Abbau anfallende radioaktive Reststoffe müssen gemäß Atomgesetz entweder schadlos verwertet (z. B. durch Freigabe oder Wiederverwendung in einer anderen nach Atom- oder Strahlenschutzrecht genehmigten Anlage) oder als radioaktiver Abfall geordnet beseitigt werden.

Das Niedersächsische Umweltministerium beaufsichtigt derzeit den Abbau der Kernkraftwerke Stade (KKS), Unterweser (KKU) und Lingen (KWL). Weiterhin sind die Stilllegung und der Abbau der Kernkraftwerke Grohnde und Emsland beantragt.

Artikel-Informationen

05.03.2020

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