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Kernenergie und Strahlenschutz in Niedersachsen

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz ist zuständig für die atomrechtliche Aufsicht über den Betrieb der Kernkraftwerke Grohnde und Emsland, über die Stilllegung der Kernkraftwerke Lingen, Stade und Unterweser (Stadland) sowie über die Zwischenlager mit radioaktivem Abfall und die Brennelementefertigungsanlage in Lingen. In seine Zuständigkeit fällt außerdem der Strahlenschutz in Medizin und Industrie.

Ferner begleitet das Ministerium die Stilllegung der Schachtanlage Asse II, die Errichtung des Endlagers für schwachradioaktive Abfälle Konrad in Salzgitter und das bundesweite Auswahlverfahren für einen Standort zur Endlagerung hochradioaktiver Abfälle.

Die zuständige Abteilung mit der Bezeichnung „Atomaufsicht und Strahlenschutz“ orientiert sich bei ihrer Tätigkeit an den fünf Leitmerkmalen: „Unabhängigkeit, Kompetenz, Durchsetzungsfähigkeit, Glaubwürdigkeit und Transparenz“.
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