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Debatte um Luftreinhaltung in Niedersachsen

Fahrverbote für Dieselfahrzeuge sind nicht akzeptabel, das bleibt die klare Position des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies. Seiner Einschätzung nach sind diese auch zu vermeiden, die aktuellen Messergebnisse der Luftqualitätsüberwachung 2017 geben Anlass zu diesem Optimismus. So ist die Stickstoffdioxidbelastung in Braunschweig, Göttingen, Hameln, Hannover, Hildesheim, Oldenburg, Osnabrück und Wolfsburg im letzten Jahr zurückgegangen.
Zur Pressemitteilung vom 20.02.2018: Lies: Luftqualität hat sich verbessert - Hardwarenachrüstung kann entscheidender Baustein sein

Auswirkungen der Maßnahmen des Nationalen Forum Diesel auf die Stickoxidbelastung in Niedersachsen (Bericht)

Bewertung der Luftqualität 2017 (Bericht)


Umweltminister Olaf Lies zum Diesel-Gipfel (28.11.2017)

"Das Ergebnis reicht noch nicht aus. Die Verstetigung der Mittel ist noch zu unkonkret. Ein echter Wechsel in der Mobilität setzt jahrelange Investitionen in Milliardenhöhe voraus. Meine Forderung: Fünf Milliarden Euro pro Jahr über einen Zeitraum von zehn Jahren. Auch eine Beschränkung auf die bisher immer wieder im Fokus stehendenStädte greift hier zu kurz. Und: Auch die Automobilindustrie muss stärker in die Pflicht genommen werden. Softwareupdates und Kaufprämien sind nur ein Teil, auch die Hardwarenachrüstung muss von der Automobilindustrie vorangebracht werden. Es gibt technische Lösungen, die man ergreifen kann, um bessere NOX-Werte zu erhalten. Die Sorgen der Städte und die Sorgen von Millionen von Autofahrern bleiben immer noch. Die Verantwortung ist groß, jetzt muss endlich konsequent gehandelt werden."


Umweltminister Olaf Lies zum bevorstehenden Diesel-Gipfel (27.11.2017)
Auch Niedersachsens neuer Umweltminister Olaf Lies fordert mehr Fördermittel und mehr Engagement vom Bund in Sachen Luftreinhaltung. „Der Bund darf die Städte nicht alleine lassen. Im Kampf gegen schmutzige Luft reicht die eine Milliarde Euro nicht aus, die beim letzten Dieselgipfel vereinbart worden ist. Meine Forderung ist deshalb ganz klar: Die Mittel für die Städte müssen deutlich aufgestockt und auch über einen längeren Zeitraum gezahlt werden. Fahrverbote oder eine „blaue Plakette" greifen hier zu kurz. Was wir brauchen sind nachhaltige Verkehrskonzepte, die den Einzelnen zum Umstieg auf einen attraktiven ÖPNV bewegen. Wir brauchen emissionsarme Busse, Taxen und eine elektrifizierte Logistik in den Städten. Mit solchen Maßnahmen kann man schon sehr viel erreichen."



Pressemitteilung vom 13.11.2017: Untersuchung zur Schadstoffbelastung der Luft: Über 40 Gemeinden in Niedersachsen als potenziell mögliche Hotspots ermittelt

zugehörige Berichte: HErmEliN - Ermittlung von Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Hotspots in Niedersachsen

Pressemitteilung vom 08.09.2017: Musterberechnung: Zu geringe Reduzierung durch Software-Updates

Musterberechnung

Umweltbericht 2015  
Artikel-Informationen

21.02.2018

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