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Land fördert mit 2 Mio. Euro Klimaschutz im Krankenhaus

PI 019/2026

Für ein umfassendes Klimaschutzprojekt mit Erneuerbaren Energien, Wärmepumpen und hoher CO2-Einsparung am übergab Minister Meyer dem KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge einen Förderbescheid in Höhe von zwei Millionen Euro. Damit werden unter anderem eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine verbesserte Dachflächenisolierung sowie neue Fenster installiert.

Mit über 85 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Mitteln des Landes fördert das Niedersächsische Umweltministerium gezielt Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung. Im Rahmen der Förderrichtlinie „Klimaschutz und Energieeffizienz“ werden landesweit Projekte von Unternehmen, öffentlichen Trägern und Kultureinrichtungen unterstützt, die zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Steigerung der Energieeffizienz beitragen.

Ein aktuelles Beispiel ist das KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge, das mit rund zwei Millionen Euro gefördert wird. Die Mittel fließen in die energetische Sanierung des Gebäudes, darunter der Einbau moderner Wärmedämmung, die Installation von Photovoltaikanlagen zur Eigenstromversorgung sowie der Einsatz von Wärmepumpen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung. Ergänzt werden die Maßnahmen durch die Dämmung von Dachflächen und den Austausch von Fenstern. Durch die Umsetzung der Maßnahmen können jährlich rund 229 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Bei der Übergabe des Förderbescheids betonte Umweltminister Christian Meyer: „Ein tolles und richtungsweisendes Projekt: Erneuerbare Energien und erneuerbare Wärme im Krankenhaus sorgen nicht nur für ein gutes Klima, sondern schonen auch den Geldbeutel angesichts immer teurer werdender fossiler Energien wie Öl und Gas. Mit der Kombination aus moderner Wärmedämmung, erneuerbarer Energie und effizienter Gebäudetechnik zeigt das KRH in Neustadt eindrucksvoll, wie Klimaschutz im Alltag großer Einrichtungen konkret umgesetzt werden kann. Jede eingesparte Kilowattstunde Strom und jede vermiedene Tonne CO₂ sind ein sichtbares Zeichen für unser gemeinsames Engagement gegen den Klimawandel. Ich bin überzeugt, dass solche Projekte auch eine Vorbildfunktion für andere öffentliche Einrichtungen und Unternehmen in Niedersachsen haben."

Seit Inkrafttreten der Richtlinie „Klimaschutz und Energieeffizienz“ wurden bereits Fördermittel in Höhe von über 47 Millionen Euro bewilligt. Ziel der Förderung ist es, die Energieeffizienz bestehender Gebäude deutlich zu steigern und den Energieverbrauch langfristig zu senken – ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität des Landes bis 2040. Die Abwicklung und Beantragung der Fördermittel erfolgt über die NBank in Hannover.

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erstellt am:
24.03.2026

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