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Lies: „Fördern nachhaltige Mobilität in Städten“

- Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Hildesheim bekommen 20 Millionen Euro -


PI 152/2019


Vier niedersächsische Städte können sich über eine Finanzspritze von insgesamt
20 Millionen Euro freuen: Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat am (heutigen) Freitag entsprechende Zuwendungsverträge mit Vertreterinnen und Vertretern der Städte Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Hildesheim geschlossen. „Das Geld sollen die Städte einsetzen, um nachhaltige Mobilität zu fördern und die Bereiche Luftreinhaltung und Klimaschutz weiter voranzubringen. Wir helfen ihnen damit, Fahrverbote zu vermeiden“, so Lies.

Entsprechend ihrer Einwohnerzahl erhalten Hannover 11,05 Millionen Euro, Oldenburg 3,45 Millionen Euro, Osnabrück 3,4 Millionen Euro und Hildesheim 2,1 Millionen aus dem ökologischen Bereich des Wirtschaftsförderfonds, der in diesem Jahr nach Landtagsbeschluss durch die Strafzahlung des Volkswagen-Konzerns aufgestockt werden konnte. Welche konkreten Maßnahmen letztlich mit den Mitteln umgesetzt werden, muss noch einvernehmlich zwischen Umweltministerium und den jeweiligen Städten festgelegt werden.

Hannover überlegt bereits, die Mittel unter anderem für ein modernes Verkehrsmanagement und die Förderung des Radverkehrs einzusetzen. Oldenburg möchte mit dem Geld vorwiegend die vorzeitige und zusätzliche Beschaffung von Bio-Erdgasbussen vorantreiben. Osnabrück plant, ein umweltsensitives Verkehrsmanagement einzurichten sowie unter anderem einen Radschnellweg und ein Fahrradparkhaus zu bauen. Hildesheim möchte ebenso eine umweltsensitive Verkehrssteuerung realisieren und denkt daran, Mobilitätsstationen einzurichten.


Artikel-Informationen

22.11.2019

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