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Lies: „Johannes Prüter war ein Glücksfall für die Region“

- Leiter des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue geht in den Ruhestand -


PI 017/2021

Der Leiter des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue, Dr. Johannes Prüter, wird am (heutigen) Mittwoch in den Ruhestand verabschiedet. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies blickt positiv auf die langjährige Zusammenarbeit zurück: „Johannes Prüter hat mit profundem Wissen, persönlicher Integrität und hohem Engagement das Biosphärenreservat geleitet und sich auch über das Reservat hinaus für Austausch und Zusammenarbeit in der Region engagiert. Als Leiter hat er das Reservat etabliert und maßgeblich zu einer produktiven und wertvollen gemeinsamen Arbeit im Naturschutz beigetragen.“

Nach seiner Promotion war Prüter 1988 bis 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter an der Alfred Toepfer Akademie. Prüter ist nicht nur durch seine Leitungsfunktion mit der Elbtalaue verbunden, sondern auch nahe des Reservats aufgewachsen weiterhin dort wohnhaft - „ein Glücksfall für die Region“, so Lies. Während seiner Zeit bei dem Niedersächsischen Biosphärenreservat setzte er sich unter anderem für mehrere Projekte für Landschaftsentwicklung und Naturerleben ein und etablierte das Junior-Ranger-Programm. Auch bei Herausforderungen wie dem Spannungsfeld zwischen Küsten- und Naturschutz setzte er auf konstruktive Lösungen.

Minister Olaf Lies ist optimistisch, was die weite Zusammenarbeit anbelangt: „Johannes Prüter hat 16 Jahre lang wichtige Impulse gesetzt. Deshalb bin ich überzeugt, dass die niedersächsische Elbtalaue auch weiterhin ein starker Partner im Naturschutz ist. Auch wenn wir für einen Abschied nicht so persönlich zusammenkommen können, wie es angemessen wäre, wünsche ich ihm seinen Eintritt in den Ruhestand alles Gute.“

Auf dem Bild v.l.n.r.: Olaf Lies, Johannes Prüter



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