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erstellt am:
26.03.2026
PI 020/2026
Die Folgen der Klimakrise betreffen vermehrt auch Niedersachsen. Dazu gehört, dass sich Extreme verstärken, etwa beim Niederschlag. Das zeigte sich besonders im sehr trockenen Jahr 2025, in dem es 157 mm weniger regnete als im Vergleichszeitraum 1961-1990 sowie im Jahr 2023, das mit 322 mm mehr als im Vergleichszeitraum das feuchteste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn war.
Um sowohl mit zu wenig als auch mit zu viel Wasser umgehen zu können, spielen Böden eine wichtige Rolle. Sie können Wasser bei Niederschlagsereignissen aufnehmen, für Trockenzeiten speichern und bei Überschuss zur Grundwasserneubildung beitragen – Eigenschaften, die durch Versiegelung weitestgehend verloren gehen.
Umweltminister Christian Meyer: „Böden erfüllen viele essenzielle Funktionen für Mensch und Natur und in der Klimaanpassung. Sie zu schützen und zu entsiegeln, um diese Funktionen zu erhalten, zu stärken und wiederherzustellen, ist deshalb zentral“.
Das Niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat deshalb als Hilfestellung einen Leitfaden zur Entsiegelung von Böden erarbeitet. Mit dem nun erschienenen GeoBericht „Entsiegelung in der Klimaanpassung – Leitfaden Teil B: Erfassung, Bewertung, praktische Umsetzung“ ergänzt das LBEG den bereits erschienen Entsiegelungsleitfaden Teil A um anwendungsorientierte Inhalte wie Methoden zur Erfassung von Flächenversiegelung, Ansätze zur Identifizierung und Bewertung von Entsiegelungspotentialen, Beispiele aus der Praxis und praktische Arbeitshilfen. Damit sollen Kommunen bei der Argumentation, Planung und Umsetzung von Entsiegelungsmaßnahmen unterstützt werden.
Der Leitfaden wurde im Rahmen des Projekts „KliBoG“ (Klimaanpassung Boden und Grundwasser) erarbeitet. Das Projekt ist Mitte 2022 am LBEG gestartet – als Teil des Maßnahmenprogramms der niedersächsischen Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Es wird vom Niedersächsischen Umweltministerium mit insgesamt rund 2,25 Millionen Euro gefördert.
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erstellt am:
26.03.2026

