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Umweltminister Meyer: „In Stade wird LNG-Terminal auch für Grüne Gase und für den endgültigen Abschied fossiler Energieträger gebaut“

Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg erteilt Genehmigung


PI 107/2023

Das Unternehmen Hanseatic Energy Hub GmbH darf in Stade ein festes LNG-Terminal bauen und betreiben. Die entsprechende Genehmigung hat das zuständige Gewerbeaufsichtsamt GAA Lüneburg am (gestrigen) Mittwoch erteilt. Das LNG-Terminal wird auch Green Gas ready sein, kann also auch klimaneutral hergestellte Gase aus Erneuerbaren Energien verarbeiten. Das Unternehmen plant die Inbetriebnahme für das Jahr 2027.

Dazu sagt Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Christian Meyer: „Mit dem festen LNG-Terminal in Stade setzt Niedersachsen einen weiteren Schritt zur bundesweiten Energieversorgung um, Gas aus Russland zu ersetzen und mittelfristig durch aus Erneuerbaren Energien hergestellte Grüne Gase zu nutzen. In Stade wird auch für die Zeit nach dem endgültigen Abschied fossiler Energieträger gebaut. Was mich freut: Das LNG-Terminal wird gleich Green Gas ready gebaut. Denn in Stade gibt es schon etliche Pläne, grünen Wasserstoff als Energieträger zu nutzen. Und dieser Blick in Zukunft ist mir besonders wichtig: Fossiles LNG wird in Stade nur für eine möglichst kurze Übergangszeit gelagert, die Strukturen sind dann aber schon fertig, um mit klimaneutralen Gasen weiterzuarbeiten. Und ich danke dem Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg ausdrücklich für die freiwillige Informationsveranstaltung, die Ende Oktober stattgefunden hat und bei der alle Pläne, auch zur Umrüstung auf Grüne Gase, nach dem LNG-Gesetz des Bundes vorgestellt und offene Fragen diskutiert wurden. Auch hier gilt: Wir haben schnell und zügig alle Umwelt- und Immissionsschutzfragen gründlich abgearbeitet. Stade wird damit neben Wilhelmshaven zur Energieimportdrehscheibe mit immer mehr Erneuerbaren Energien in Kombination mit grünem Wasserstoff.“

Auch die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme einer schwimmenden FSRU in Stade zum Jahreswechsel schreiten voran. Der wasserrechtliche Planfeststellungsbeschluss für den Anleger für verflüssigte Gase wurde bereits im September erteilt, die weiteren Genehmigungsverfahren befinden sich auf der Zielgeraden. Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung soll noch vor Weihnachten erfolgen können.


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erstellt am:
02.11.2023

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