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Repoweringpotenzial in Niedersachsen

Anaylse 2020


In den nächsten Jahren droht ein enormer Wegfall an Windenergieleistung und damit regenerativer Stromerzeugung, auf die angesichts der Energie- und Klimaschutzziele nicht verzichtet werden kann. Bundesweit fallen im Zeitraum 2021 bis 2025 etwa 16 GW Windenergieleistung aus der EEG-Förderung. Allein in Niedersachsen erreichen bis Ende 2025 insgesamt rund 4,3 GW Windenergieleistung das Ende der EEG-Förderung (Quelle: Deutsche WindGuard 12/2017).

Die Zukunft einer Vielzahl dieser Anlagen ist ungewiss. An vielen Standorten wird ein Repowering absehbar nicht möglich sein. Um die Lage genauer einschätzen zu können, hat das Niedersächsische Umweltministerium eine Repoweringpotenzialanalyse beauftragt und damit einen Maßnahmenvorschlag des „Runden Tisches zur Zukunft der Windenergie in Niedersachsen“ umgesetzt. In der Analyse werden die Standorte, deren Förderung bis Ende 2025 ausläuft, auf ihre grundsätzlichen Repoweringmöglichkeiten und gewisse Hemmnisse hin untersucht. Ferner wurde die Wirtschaftlichkeit des Repowering und – insbesondere für die nicht-repoweringfähigen Altanlagen – die Wirtschaftlichkeitschancen des Weiterbetriebs abgeschätzt.

Die detaillierten Ergebnisse können der Analyse entnommen werden, die hier zum Download zur Verfügung steht.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu beachten: Es handelt sich um eine allgemeine Abschätzung des Repoweringpotenzials der bestehenden Anlagen(-standorte), aus der allerdings keine abschließenden Aussagen zur tatsächlichen Repowering-/Genehmigungsfähigkeit einzelner Windenergieanlagen und der Wirtschaftlichkeit von Repowering bzw. Weiterbetrieb im Einzelfall abgeleitet werden können.



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Analyse: Repoweringpotenzial in Niedersachsen

 Repoweringpotenzial in Niedersachsen_Analyse 2020

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