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Runder Tisch Energiewende Niedersachsen

Eröffnung des Runden Tisches Energiewende

Eröffnung des Runden Tisches Energiewende

Mit dem Runden Tisch Energiewende setzt die Niedersächsische Landesregierung darauf, Lösungen für die Zukunft zusammen mit allen wichtigen Akteuren aus der Gesellschaft zu erarbeiten. Dabei werden alle Daten und Fakten zur Verfügung gestellt, damit eine solide Basis für die zu treffende Entscheidung besteht.

Die Arbeit des Runden Tisches wird mit einem aufwändigen wissenschaftlichen Gutachten beginnen, das von der Landesregierung beauftragt wurde und dem Gremium vorgestellt wird. In diesem Gutachten werden Szenarien für die Energieversorgung Niedersachsens im Jahr 2050 entwickelt. Auf dieser Basis wird der Runde Tisch ein Leitbild für die Entwicklung der Energieversorgung des Landes debattieren. Die hier zu leistende Arbeit kann nicht unterschätzt werden, denn sie wird dazu beitragen, dass sich die Struktur der Energieversorgung grundlegend ändert. Das Leitbild wird aber auch dazu beitragen, Investoren eine langfristige Perspektive aufzuzeigen und so Investitionssicherheit zu schaffen - eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen einer Energiewende in Niedersachsen.

Um die Verbindlichkeit der Energie- und Klimaschutzziele zu erhöhen, sollen diese in Gesetzesform gegossen werden. Der Runde Tisch wird die Arbeiten am hierzu geplanten Klimaschutzgesetz begleiten. Die operative Umsetzung dieser Ziele kann allerdings wegen ihrer Detailtiefe nicht in einem Gesetz festgeschrieben werden. Hierfür ist vielmehr das „Integrierte Energie- und Klimaschutzprogramm Niedersachsen" gedacht. Der Runde Tisch wird hierzu Beiträge erarbeiten.

Der Runde Tisch muss mit seiner Arbeit nicht bei Null anfangen. Denn er kann unter anderem auf ein Eckpunktepapier setzen, das die sogenannte „Kleine Energierunde" im Herbst 2013 vorgestellt hat. Die Runde setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der „klassischen" Energiewirtschaft, der Branche der Erneuerbaren und der Wissenschaft, sowie Umweltverbänden zusammen. Sie ist der Beleg dafür, dass Beteiligungsprozesse auch auf dem so kontrovers diskutierten Feld der Energiepolitik erfolgreich sein können. Immerhin wurden hier aus einem konstruktiven Dialog heraus konkrete Vorschläge entwickelt, die sich wesentlich mit energiepolitischen Fragestellungen beschäftigen, die im Sommer und Herbst 2013 auf der Tagesordnung gestanden haben. Das Eckpunktepapier finden Sie hier.

Seitdem ist über ein Jahr vergangen und wichtige Faktoren der Energiepolitik haben sich verändert. Dazu gehört die Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes im Sommer 2014 ebenso wie die Ankündigung großer Energieversorger, ihr Geschäft vollständig neu auszurichten. Hier setzt der Runde Tisch an, indem er zusammen mit der Landesregierung eine über die Tagespolitik weit hinausgehende Perspektive für die Energieversorgung in Niedersachsen entwickelt.

Erste Sitzung des Runden Tisches Energiewende

Erste Sitzung des Runden Tisches Energiewende

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