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Erhalt und Entwicklung von Lebensräumen und Arten (EELA)

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Für die neue EU-Förderperiode 2014 bis 2020 (Beginn: 01.01.2014) wurde auf Grundlage der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds und des Entwurfes des künftigen ELER-Programms Niedersachsen und Bremen (PFEIL) die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Vorhaben zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensräumen und Arten der ländlichen Landschaften im Land Niedersachsen und in der Freien Hansestadt Bremen (Richtlinie EELA) erarbeitet.

Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Sicherung des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Die Förderung unterstützt somit insbesondere den Erhalt und die Verbesserung der biologischen Vielfalt in Niedersachsen und in der Freien Hansestadt Bremen.

Die PFEIL-Fördermaßnahme EELA unterteilt sich in zwei Teilbereiche:

EELA - Untermaßnahme "Pläne für Lebensräume und Arten"

Gefördert wird:

  • die Ausarbeitung und Aktualisierung von Managementplänen für Natura 2000-Gebiete, u. a. als Beitrag für den Prioritären Aktionsrahmen (PAF) für Natura 2000,
  • die Ausarbeitung und Aktualisierung von Pflege- und Entwicklungsplänen für sonstige Gebiete mit hohem Wert für den Naturschutz,
  • die Ausarbeitung und Aktualisierung sonstiger projektbezogener Planungen und Konzepte,
  • die Ausarbeitung und Aktualisierung von Konzepten für Artenschutz- und Artenhilfsmaßnahmen.


Offenlandpflege, Bildrechte S. Häring-Strotkötter

EELA - Untermaßnahme "Vorhaben für Lebensräume und Arten"


Erhalt und Entwicklung von Lebensräumen und Arten, Bildrechte S. Häring-Strotkötter

Gefördert wird die Durchführung von Vorhaben zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensräumen der ländlichen Landschaften sowie der entsprechenden Arten und deren Lebensgemeinschaften, z.B.:

Landwirtschaftliche Maschine, Bildrechte S. Häring-Strotkötter
  • Maßnahmen für Hoch- und Übergangsmoore, Niedermoore, Sümpfe, Gehölzbestände inkl. Wallhecken, Hecken, Streuobstwiesen, Talauen, naturnahe Fließ- und Stillgewässer sowie deren Auen, Biotope der Küsten und Ästuare, Offenlandbiotope, Fels- und Gesteinsbiotope, Bergwiesen, Magerrasen, Heiden, artenreiches Grünland einschließlich Gräben, für naturnahe und kulturhistorisch wertvolle Wälder, sonstige Biotope mit besonderer Bedeutung für den Biotopverbund und für Lebensräume gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sowie konkrete Projekte zum Schutz, zur Förderung und Wiederansiedlung von Tier- und Pflanzenarten,
  • die Durchführung von Bestandsaufnahmen zu Planungen und Projekten sowie Effizienzkontrollen,
  • die Erarbeitung und Durchführung von speziellen Monitoringkonzepten sowie das entsprechende Projektmanagement,
  • Projekt- und Schutzgebietsmanagement einschließlich Maßnahmenplanung,
  • der Erwerb von geeigneten neuen Maschinen und Geräten zur Durchführung von Vorhaben,
  • der Erwerb und die Errichtung von baulichen Anlagen (auch Anbauten),
  • die Ablösung bestehender Nutzungsrechte und Abschluss von Gestattungsverträgen, wenn nur damit die Zweckbestimmung sichergestellt werden kann,
  • die Erstellung von Informationsmaterial sowie die öffentlichkeitswirksame Darstellung von konkreten Projekten,
  • Modellvorhaben und Demonstrationsprojekte zur Akzeptanzförderung sowie die Erstellung und Umsetzung von Konzepten zur Besucherlenkung,
  • der Erwerb und die Anpachtung von wertvollen Flächen für den Naturschutz.

Diese Vorhaben leisten einen Beitrag zum Prioritäten Aktionsrahmen (PAF) für Natura 2000.


Unterstand Lüneburger Heide, Bildrechte S.Häring-Strotkötter
Diepholzer Moorniederung Aussichtsturm, Bildrechte S. Häring-Strotkötter

Ansprechpartnerin für die Fördermaßnahme des Naturschutzes im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz ist:

Frau Sabine Häring-Strotkötter, Referat 28, Tel.: 0511-120-3535, Email

Antragsverfahren 2016

Aktuell! Wichtige Information!

2. Antragsverfahren

30.09.2016 - 30.11.2016

In der Zeit vom 30.09.2016 bis 30.11.2016 können nach der Förderrichtlinie SAB bzw. EELA Anträge für das Jahr 2017 gestellt werden.

Die Zuwendungsanträge sind unter Verwendung des amtlichen Vordrucks an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (Bewilligungsstelle für EU-Zuwendungen des NLWKN) zu richten.

Antragsformulare und weitere Informationen erhalten Sie unter www.nlwkn.niedersachsen.de


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