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„Bach im Fluss“: Innovative Projekte für intakte Gewässer gesucht

Das Umweltministerium hat den Niedersächsischen Gewässerwettbewerb 2026 um die „Niedersächsischen Bachperle“ gestartet


PI 002/2026

Das Niedersächsische Umweltministerium ruft auch in diesem Jahr dazu auf, innovative Projekte und Ideen einzusenden, die den ökologischen Zustand von Fließgewässern verbessern und dazu beitragen, die im Zuge der Klimakrise wachsende Konkurrenz um die wichtige Ressource Wasser zu entschärfen. Träger des Wettbewerbs „Bach im Fluss“ sind neben dem Ministerium der Niedersächsische Städtetag, der Niedersächsische Landkreistag und der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund. Die Kommunale Umwelt-Aktion (UAN) betreut als Geschäftsstelle den Wettbewerb.

Umweltminister Christian Meyer betont zum Start des diesjährigen Wettbewerbs die Bedeutung, die intakte Gewässer für die ökologische und klimatische Zukunft Niedersachsens spielen. „Unsere Bäche und Flüsse sind für die Natur von zentraler Bedeutung. Sind die Gewässer in einem guten Zustand, leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Artenvielfalt und helfen dabei, die Folgen des Klimawandels abzumildern“, so Meyer. „Der Wettbewerb ‚Bach im Fluss‘ würdigt deshalb all jene, die sich mit großer Leidenschaft und oft über viele Jahre hinweg für lebendige und widerstandsfähige Gewässer einsetzen. Es beeindruckt mich jedes Jahr aufs Neue zu sehen, wie viel Kreativität, Engagement und Gemeinschaftssinn in den Projekten steckt und wie sichtbar sich unsere Landschaft dadurch zum Besseren verändert.“

Der Gewässerwettbewerb richtet sich an Kommunen, Verbände, Vereine, Stiftungen, Interessensgemeinschaften sowie engagierte Einzelpersonen. Prämiert werden Projekte, die vor allem den ökologischen Zustand von Fließgewässern verbessern, sowie u. a. innovative Ansätze, die Nutzungskonflikte infolge der zunehmenden Konkurrenz um Wasser, entschärfen. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 15. April 2026.

Dr. Jan Arning, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, der derzeit die organisatorische Federführung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft der drei niedersächsischen kommunalen Spitzenverbände innehat, betonte die Bedeutung des Wettbewerbs: „Der Klimawandel stellt unsere Kreise, Städte und Gemeinden vor enorme Herausforderungen. Maßnahmen, die den Wasserrückhalt in der Landschaft stärken, sind heute essenziell, um Hochwasserschäden zu mindern, Trockenperioden besser zu überstehen und eine klimaangepasste Landnutzung zu ermöglichen. Ich bin überzeugt, dass auch in diesem Jahr wieder viele wegweisende Projekte eingereicht werden. Gerade unsere Kommunen möchte ich ausdrücklich ermutigen, eigene Renaturierungsmaßnahmen umzusetzen, um ihre Gewässer für sich selbst zukunftssicher zu gestalten.“

Die Siegerbeiträge werden in den Kategorien Haupt- und Ehrenamt mit der "Niedersächsischen Bachperle" ausgezeichnet. Zusätzlich verleiht die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung einen Sonderpreis für besondere Leistungen z. B. im Bereich Öffentlichkeitsarbeit oder Kooperation. Im Anschluss an die Preisverleihung werden alle vorbildlichen Beiträge in einer Wettbewerbsbroschüre veröffentlicht.

Karsten Behr, Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, zeigte sich erfreut über den Start des Wettbewerbs: „Ich bin gespannt, ob Projekte, die wir gefördert haben, auch in diesem Jahr wieder zu den Preisträgern gehören. Die Wettbewerbsbroschüre ist stets eine hervorragende Inspirationsquelle für alle, die sich künftig in der Gewässerentwicklung engagieren wollen. Nachmachen ist hier ausdrücklich erwünscht. Als Bingo-Umweltstiftung unterstützen wir gerne weiterhin Vorhaben zur Gewässerentwicklung und freuen uns über viele Anträge. Die Stiftung ist gut aufgestellt und kann allen Anforderungen gerecht werden.“

Die Teilnahmeunterlagen können ab sofort bei Julian Ogrodnik von der Kommunalen Umwelt-Aktion (UAN) (E-Mail: ogrodnik@uan.de; Tel: 0511/302 85 58) angefordert werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und die Broschüren der vergangenen Wettbewerbe finden Sie unter https://www.uan.de/projekte/bach-im-fluss. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Artikel-Informationen

erstellt am:
13.01.2026

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