Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Gute Argumente für eine nachhaltige Flächenpolitik

Die Stärkung der Innenentwicklung hat gegenüber der Ausweisung neuer Siedlungsgebiete auf der „grünen Wiese" viele positive Effekte für Kommunen und Bevölkerung. So können durch eine gezielte Innenentwicklung Kosten eingespart, die Lebensqualität verbessert und die Umwelt geschont werden.

... EINSPARUNG VON KOSTEN

  • Eine effiziente Nutzung bestehender Infrastruktureinrichtungen führt zu geringeren Kosten, da keine Infrastrukturfolgekosten wie bei Neubauprojekten auf der „Grünen Wiese" anfallen.
  • Der Wert von Immobilien bleibt erhalten, weil das Marktgleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage erhalten bleibt.

... STEIGERUNG DER LEBENSQUALITÄT

  • Durch geringere Verkehrsbelastung und kürzere Wege steigt die Lebensqualität in Kommunen.
  • Weil Brachflächen und leer stehende Gebäude reaktiviert werden, werden die lebendige Ortsmitte und die gewachsenen Siedlungsstrukturen einer Kommune erhalten und gestärkt. Eine Bestandsentwicklung kann somit den Herausforderungen einer insgesamt schrumpfenden Bevölkerung entgegenwirken.

... SCHONUNG DER UMWELT UND ERHÄLT VON NATÜRLICHEN LEBENSGRUNDLAGEN

  • Weil sich die Siedlungsentwicklung auf die Potenziale innerhalb bestehender Siedlungsbereiche konzentriert,
    • bleiben Böden erhalten, die als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen, Anbaufläche für Nahrungsmittel und als Filter und Puffer für gesundes Trinkwasser dienen, zudem
    • bleiben Natur und Landschaft sowie Naherholungsräume erhalten.
  • Durch kurze Wege und damit weniger Verkehr und geringeren Energieverbrauch, aber auch durch Freihalten klimasensibler Flächen (Überschwemmungsgebiete, Kaltluftschneisen Moorböden etc.), wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet (vgl. auch www.nikis-niedersachsen.de).

FAZIT: Eine nachhaltige Flächenpolitik verbessert die Zukunftschancen von Städten und Gemeinden und erhält die Lebensqualität der Menschen!

Großvater mit Enkel
Artikel-Informationen

26.07.2017

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln