Niedersachen klar Logo

Klimaschutz in Niedersachsen

Niedersachsen soll Klimaschutzland Nr. 1 werden. Klimaschutz wurde deshalb auch als eigenes Staatsziel in die Landesverfassung aufgenommen. In einem Niedersächsischen Klimagesetz hat das Land seine Treibhausgas-Minderungsziele gesetzlich festgeschrieben. Einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der Ziele soll das „Maßnahmenprogramm Energie und Klimaschutz Niedersachsen“ leisten.
Bildrechte: MU
Anteile der Sektoren an den Gesamtemissionen in Niedersachsen (2017); Eigene Darstellung; Daten: LSN

Niedersachsen soll Klimaschutzland Nr. 1 werden. Das Land hat hierfür in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl von Initiativen auf den Weg gebracht, um Klimaschutz zu stärken und den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzubringen. Die ehrgeizigen Klimaschutzziele erfordern aber noch weit größere Anstrengung in den nächsten drei Dekaden.

Niedersachsen emittiert derzeit etwa 82,8 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente (2017). Die Gesamtemissionen konnten damit gegenüber 1990 um 16,7 Prozent verringert werden.

Der Bereich Energiewirtschaft hat mit 26 Prozent den größten Anteil an den niedersächsischen Gesamtemissionen. Es folgen die Bereiche Verkehr (21 Prozent), Gebäude (20 Prozent) und Landwirtschaft (18 Prozent). 14 Prozent der Gesamtemissionen entfallen auf die Industrie und 1 Prozent auf den Bereich Abfallwirtschaft:

Da der größte Teil der niedersächsischen Treibhausgasemissionen energiebedingt ist, heißt Klimaschutz in Niedersachsen vor allem, den Umgang mit Energie zu verändern: Energie sparen, Energieeffizienz steigern und Erneuerbare Energien ausbauen.

Klimaziele in Niedersachsen - Aufnahme des Staatsziels Klima in die Niedersächsische Verfassung und das Niedersächsische Klimagesetz

Im Dezember 2020 hat der Niedersächsische Landtag das Thema Klima als Staatsziel in die Landesverfassung aufgenommen. Damit wurde ein klares Signal gesetzt, welch zentralen Stellenwert der Klimaschutz aber auch die Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei allen künftigen politischen Entscheidungen einnehmen werden.

Gleichzeitig wurden in einem Niedersächsischen Klimagesetz die klimapolitischen Ziele des Landes festgelegt:

  • Die jährlichen Treibhausgasemissionen des Landes sollen bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 gemindert werden. Bis zum Jahr 2050 soll Klimaneutralität erreicht werden
  • Der Energiebedarf soll bilanziell bis 2040 über erneuerbare Energien gedeckt werden.
  • Die Treibhausgasemissionen der Landesverwaltung sollen bis 2030 um 70 Prozent gesenkt werden. Bis zum Jahr 2050 soll die Landesverwaltung klimaneutral arbeiten.
  • Die natürlichen Kohlenstoffspeicherkapazitäten sollen erhalten und erhöht werden.

Niedersächsische Klimaschutzstrategie und Maßnahmenprogramm Energie und Klimaschutz

Zur Umsetzung der ehrgeizigen Klimaziele erstellt die Landesregierung eine Klimaschutzstrategie. Als zentralen Beitrag für diese Strategie hat die niedersächsische Landesregierung im November 2020 ein umfangreiches Maßnahmenprogramm Energie und Klimaschutz auf den Weg gebracht. Das Programm umfasst ein Finanzvolumen von über einer Milliarde Euro. Es handelt es sich damit um das bislang größte Investitionsprogramm für Klimaschutz in Niedersachsen.

Im Zentrum steht eine Vielzahl neuer Förderschwerpunkte etwa für den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Gebäudesanierung und eine klimafreundliche Mobilität. Das Programm enthält aber auch ordnungsrechtliche und regulatorische Maßnahmen. So soll der Ausbau der Photovoltaik in Niedersachsen über eine Solar-Pflicht auf Gewerbedächern massiv forciert werden.

Mit den neuen Förderprogrammen will die Landesregierung eine breite Zielgruppe ansprechen: Private, Kommunen, Unternehmen und Handwerk, gemeinnützige Organisationen, Wohnungsbaugenossenschaften sowie Akteure aus Land- und Forstwirtschaft.

Klimafreundliche Landesverwaltung – Vorbild Land Niedersachsen

Mit dem Prozess der klimafreundlichen Landesverwaltung begibt sich Niedersachsen auf den Weg hin zu einer klimaneutralen Organisation bis zum Jahr 2050. Eingebettet in die Niedersächsische Strategie zum Klimaschutz sollen alle Beschäftigten und Organisationen der unmittelbaren Landesverwaltung in Vorbildfunktion die heute wichtigen Schritte zum Klimaschutz einleiten und konsequent verfolgen. Innerhalb der kommenden Dekade werden entscheidende Maßnahmen zu ergreifen sein, um das Ziel einer 70-prozentigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen der Landesverwaltung gegenüber 1990 im Jahr 2030 sicher zu erreichen. Diese Forderung ergibt sich unmittelbar aus dem Niedersächsischen Klimagesetz (NKlimaG) und folgt dem Narrativ, Niedersachsen will Klimaschutzland Nr. 1 werden.

  Bildrechte: https://showyourstripes.info/
Abbildung 2: Niedersachsen, 1881-2019: Jährliche durchschnittliche Temperatur

Die Landesverwaltung trägt durch ihre Aktivitäten im Arbeitsleben vom Streifendienst in einem Polizeifahrzeug, über die Heizung von Gebäuden eines Ministeriums bis hin zum Stromverbrauch in Hochschullaboren unmittelbar und mittelbar zum Ausstoß von Treibhausgasen im Wesentlichen durch Kohlendioxid bei. Diesen Treibhausgasausstoß vorbildlich zu reduzieren und damit Klimaschutz praktisch umzusetzen ist zentrale Aufgabenstellung einer Klimafreundlichen Landesverwaltung.

Auf der Grundlage einer gutachterlichen Expertise aus dem Jahr 2016 werden seitens des Landes verschiedene maßgebliche Handlungsfelder und deren qualitativen sowie quantitativen Beiträge zum Klimaschutz aufgegriffen. Qualitative Einschätzungen zum möglichen Klimaschutzbeitrag der Beschaffung von Materialien bis Dienstleistungen der öffentlichen Hand zeigen mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 500 Mrd. € eine marktbeeinflussende Funktion der klimagerechten Beschaffung auf. Hier kann Niedersachsen einen wichtigen Beitrag leisten. Ein Beispiel: Seit 2017 bezieht das Land Niedersachsen 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien.

Im Handlungsfeld landeseigener Gebäude wurden durch Wärmebereitstellung und Stromverbrauch im Jahr 2013 fast 90 Prozent aller Treibhausgasemissionen des Landes begründet. Dabei entwickelte sich der Wärmeverbrauch seit 1990 positiv für den Klimaschutz. Hingegen erhöhten sich die Stromverbräuche im gleichen Zeitraum um fast ¼. Diese Entwicklungen und damit auch Handlungsansätze sind über die verschiedensten Organisationseinheiten sehr unterschiedlich zu beurteilen und bedürfen der Betrachtung der jeweiligen Ministerien und ihrer nachgeordneten Bereiche selbst. Auch hier ein Beispiel: Möglichkeiten der Reduzierung der Stromverbräuche in der Hochschulmedizin sind nicht vergleichbar mit denen eines Gerichtssaals. Die Beschäftigten und insbesondere die Leitungen der Dienststellen sind hier gefordert.

Im Handlungsfeld Mobilität – vom Gebrauch eines Polizeihubschraubers bis zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehre– ist der Anfall von Dienstreisen und damit verknüpften Treibhausgasemissionen über die verschiedenen Dienststellen ähnlich heterogen.11 Prozent aller Treibhausgasemissionen des Landes Niedersachsen resultieren aus teils nicht ersetzbaren Dienstreisen. Bis 2013 hat sich in diesem Handlungsfeld keine wesentliche Änderung im Treibhausgasausstoß gezeigt.

Mit der aktuellen Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur sind erste Ansätze geschaffen diesen Trend zu brechen.

Der Gesamtausstoß von 452 Tsd. t CO2-eq./a im Jahr 1990 konnte innerhalb von 23 Jahren um 18 Prozent reduziert werden. Maßgeblichen Beitrag in der Reduzierung leistete hier neben der Sanierung von Bestandsgebäuden die effizientere Nutzung von Energie in der Wärme- und Strombereitstellung. Mit der diesen Zahlen zugrundeliegenden gutachterlichen Bestandsaufnahme wurden wichtige Handlungsfelder und auch Querschnittsmaßnahmen deutlich. Durch 3-jährlich aufzulegende Energieberichte in den Bereichen Gebäude und Mobilität werden erstmalig ab 2023 Entwicklungen hin zur klimaneutralen Landesverwaltung kontinuierlich verfolgt.

Bildrechte: Rainer Carstens, 2021
Abbildung 3: Aufbau und Struktur Prozess Klimafreundliche Landverwaltung

Der Prozess zur klimaneutralen Landesverwaltung ist über einen 2019 eingesetzten Lenkungsausschuss auf Ebene der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre koordiniert. Mit einem im November 2020 konstituierten Sonderarbeitskreis aller Ressorts werden Maßnahmen aller Ministerien für die verschiedenen Handlungsfelder in regelmäßigen Sitzungen zusammengeführt. Im Arbeitskreis werden neben dem grundsätzlichen Vorgehen Rahmenbedingungen zu den Themen Bildungsoffensive, Informationsplattform und einer Kampagne Nutzerverhalten innerhalb der Landesverwaltung verfolgt. Unter Leitung des Umweltministeriums wird im Jahr 2021 basierend auf Grundsätzen der Niedersächsischen Klimaschutzstrategie eine Strategie Klimaneutrale Landesverwaltung erarbeitet. Die aufzustellende Strategie enthält neben einem klar umrissenen Fernziel wichtige Zwischenziele und möglichst konkrete und praxisnahe Querschnittsmaßnahmen. Diese werden in 3 Arbeitsgruppen zu den Handlungsfeldern Beschaffung, Mobilität und Gebäude unter Federführung der jeweils zuständigen Ministerien in Zusammenarbeit mit weiteren betroffenen Ministerien respektive ihrem nachgeordneten Bereich kurzfristig erarbeitet. Neben der Strategie Klimaneutrale Landesverwaltung Niedersachsen werden so auch Leitfäden für einzelne Handlungsfelder und Querschnittsmaßnahmen entstehen können.

In der Vorbildfunktion der niedersächsischen Landesverwaltung sind alle Landesbediensteten und insbesondere alle Behördenleitungen gefordert. Strategie, Leitfäden, Konkretisierungen in Gesetzen und ihren Ausführungsbestimmungen sowie Bildungs- und Informationsangebote unterstützen dabei alle Akteure. Pilotmaßnahmen werden laufend ergänzt und können helfen den Prozess notwendig zu dynamisieren; so plant das Umweltministerium eine Installation einer Photovoltaikanlage, die gemeinsam mit einem Speicher die Energiebereitstellung mindestens im eigenen Haus deckt.

Erste Schritte und Erfolge einer Klimafreundlichen Landesverwaltung auf dem Weg hin zur Klimaneutralität sollen dabei grundsätzlich positiv aufgegriffen und aktiv kommuniziert werden. Gleichzeitig muss eine klare Ausrichtung auf das Ziel einer für den Klimaschutz unabdingbar notwendigen möglichst zeitnahen Erreichung der Klimaneutralität deutlich erkennbar sein. Hier will das Land Niedersachsen Vorbild sein.

Kommunaler Klimaschutz

Kommunen haben einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen und den Energieverbrauch in ihrem Gebiet. Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die verschiedene kommunale Aufgabengebiete betrifft. Dementsprechend vielfältig sind auch die Handlungsfelder des kommunalen Klimaschutzes z.B. in der eigenen Verwaltung, bei der Verkehrsplanung und der Genehmigung von Baugebieten oder beim Betrieb kommunaler Liegenschaften bis hin zur Beschaffung sowie der Bildung oder Information der Bürgerinnen und Bürger.

In den letzten Jahren sind in zahlreichen Kommunen in Niedersachsen bereits viele gute Beispiele und Ideen für Klimaschutz vor Ort entstanden. Die Landesregierung unterstützt die Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe.


„Klima kommunal!“

Im Rahmen des Wettbewerbs „Klima kommunal!“ stellt das Land alle zwei Jahre Preisgelder in Höhe von ca. 100.000 Euro zur Verfügung: Damit werden drei „Niedersächsische Klimakommunen“ und weitere Leuchtturmprojekte prämiert. Ziel es ist es, die Vielfalt und die Kreativität der bestehenden Aktivitäten darzustellen und die besten Ideen zu prämieren. Darüber hinaus möchte der Wettbewerb mit seinen beispielgebenden, nachahmenswerten Projekten zeigen, dass Klimaschutz trotz angespannter Finanzlagen möglich und in vielerlei Hinsicht ein Gewinn für die Kommunen ist - und so zur Initiierung neuer Maßnahmen beitragen.

Teilnehmen können alle Kommunen (Landkreise, Städte, Samtgemeinden, Gemeinden) und kommunalen Verbände sowie Kooperationen in Niedersachsen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.


Kommunale Energieberichte und Energiemanagement

Durch ein fachgerechtes Energiemanagement lässt sich die Energieeffizienz in den kommunalen Liegenschaften deutlich steigern. Das Erkennen von Einsparpotenzialen und daraus folgende nicht- und geringinvestive Maßnahmen können die Energiekosten um bis zu 20 Prozent senken. Das Niedersächsische Klimagesetz verpflichtet daher gemäß § 8 alle niedersächsischen Kommunen von 2022 an zur regelmäßigen Energieberichterstattung (Niedersächsisches Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes und zur Minderung der Folgen des Klimawandels vom 10.12.2020 (Niedersächsisches Klimagesetz – NKlimaG)).

Förderung und Unterstützung beim kommunalen Energiemanagement sowie vielfältige Informationen und Unterstützungsangebote für wirksame Klimaschutzmaßnahmen sowie Vorträge, Netzwerke und Schulungen bietet die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen den niedersächsischen Kommunen an.


Weitere klimaschutzrelevante Förderangebote

Übersicht über aktuelle Förderangebote des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz für Kommunen:


Förderprogramm Inhalt weitere Informationen
Photovoltaik-Batteriespeicher stationäre Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden oder maßgeblich erweiterten PV-Anlage Link zur NBank
Anschaffung von Elektro- oder Brennstoffzellen­fahrzeugen und zugehöriger Ladeinfrastruktur in Niedersachsen Beschaffung von Neufahrzeugen in Kommunen nebst Errichtung der zugehörigen Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Fahrzeuge Link zur NBank
Anschaffung brennstoffzellenbetriebener kommunaler Spezialfahrzeuge Beschaffung und Umbau emissionsarmer, brennstoffzellenbetriebener kommunaler Spezialfahrzeuge wie Müllwagen, Kehrwagen, Räumfahrzeuge u.a. Link zur NBank
Gründung regionaler und lokaler Energieagenturen Neugründung von Energieagenturen, Übertragung von Aufgaben an bestehende Institutionen oder Erweiterung des Wirkungskreises von bereits bestehenden Energieagenturen Link zur NBank
Kommunales Energiemanagement Software, Messtechnik, Zähler und Sensorik für das kommunale Energiemanagement in Ergänzung zu der Bundesförderung „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“ Link zur NBank
Transformation der Niedersächsischen Wirtschaft hin zur Treibhausgasneutralität

Vor dem Hintergrund der Zielsetzung der EU-Kommission, Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Wirtschaftsraum zu entwickeln, stehen auch die niedersächsischen Unternehmen vor enormen Herausforderungen. Bei anhaltendem Wirtschaftswachstum verlangt eine ambitionierte Treibhausgasreduktion einen gewaltigen Transformationsprozess. Es sind u.a. neue Technologien (sog. Low-Carbon-Technologien), neue Prozesse und andere Stoffnutzungskonzepte erforderlich. Gleichzeitig erwachsen durch eine ambitionierte Klimaschutzpolitik auch Chancen, es entstehen neue Märkte und die Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten nimmt zu. Die Landesregierung will den anstehenden Transformationsprozess der nds. Wirtschaft aktiv begleiten und die niedersächsischen Unternehmen dabei unterstützen, ihre hohe Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.


Förderung:

  • Zentrales Förderinstrument für Unternehmen der privaten Wirtschaft, die investive Klimaschutzprojekte planen und damit nachhaltig zur CO2-Reduzierung sowie zur Verbesserung der Energieproduktivität in der niedersächsischen Wirtschaft beitragen wollen, ist die Förderrichtlinie „Steigerung der betrieblichen Ressourcen- und Energieeffizienz 2.0“ mit den drei Teilbereichen Energieeffizienz, Ressourceneffizienz und Klimaschutzprojekte.
  • Unternehmen, die Pilot- oder Demonstrationsvorhaben im Bereich der „Wasserstoffwirtschaft“ durchführen wollen, können hier einen Zuschuss beantragen.
  • Unternehmen, die in eine Batterie für selbst erzeugten Solarstrom investieren wollen und gleichzeitig eine neue PV-Anlage bauen oder eine bestehende erweitern, werden mit einer Förderung vom Land unterstützt.

Weitere Fördermöglichkeiten für Unternehmen im Themenbereich Energie und Umwelt finden Sie hier.


Vernetzung:

Zur Vernetzung der Akteure wurde bei der Nds. Allianz für Nachhaltigkeit eine Plattform zur Begleitung des Transformationsprozesses in der Wirtschaft etabliert. Hier sollen Aktivitäten gebündelt und Projekte entwickelt werden. Über Informationsveranstaltungen, Workshops, Arbeitsgruppen, Beratungsangebote und unter Einbezug wissenschaftlicher Expertise und drittmittel-geförderter Projektvorhaben sollen praxistaugliche Lösungswege entwickelt und Umsetzungsbeispiele präsentiert werden, aus denen sich wiederum Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungen ergeben. Weitere Informationen zum Projekt „Transformation der Niedersächsischen Wirtschaft“ finden Sie hier.


Beratung:

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) bietet den niedersächsischen Unternehmen vielfältige Informationen und Unterstützungsangebote für wirksame Klimaschutzmaßnahmen sowie Vorträge, Netzwerke und Schulungen an.

Klimaschutz bei Bürgerinnen und Bürgern

Jeder und jede von uns kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Land unterstützt die Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens dabei mit einer Reihe von Angeboten:

Jugendwettbewerb

Gute Ideen in die Tat umsetzen! Nach diesem Motto unterstützt das Land Jugendliche und junge Erwachsene bei der Umsetzung ihrer Projektideen für mehr Klimaschutz. Zweimal im Jahr findet hierzu ein Projektwettbewerb statt, bei dem eine Jury die besten Ideen prämiert – als Preis gibt’s die notwendigen Mittel für die Umsetzung und auch eine Projektbegleitung und Beratung durch die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Weitere Informationen zum Wettbewerb folgen in Kürze.


Förderung

Auch für Privatpersonen stellt das Land Fördermöglichkeiten zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung:

  • CO2-Landesprogramm - energetische Modernisierung im Mietwohnungsbestand: Wenn Sie durch eine Modernisierung Ihrer Mietwohnungen Energie sparen wollen, unterstützt Sie diese Förderung. Ziel der Maßnahmen ist eine warmmietenneutrale energetische Modernisierung zur CO2-Minderung im Mietwohnungsbestand in sozial benachteiligten Quartieren.
  • Photovoltaik-Batteriespeicher: Wenn Sie in eine Batterie für selbst erzeugten Solarstrom investieren wollen und gleichzeitig eine neue PV-Anlage bauen oder eine bestehende erweitern, unterstützt Sie diese Förderung.

Weitere Fördermöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger im Themenbereich Energie und Umwelt finden Sie hier.


Beratung

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) bietet auch für Privatpersonen vielfältige Informationen und Unterstützungsangebote für wirksamen Klimaschutz.

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen

Als Einrichtung des Landes Niedersachsen hat die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN) die Aufgabe, den Klimaschutz und die Energiewende in Niedersachsen weiter voranzutreiben. Sie ist mit vielfältigen Informationen und Unterstützungsangeboten zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen.

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln