Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Ökonomische Instrumente

Die Kommunen können über die Nutzung von Förderprogrammen der EU, des Bundes oder Landes hinaus eigene finanzielle Anreize für Innenentwicklung schaffen.

Kommunale Fördermittel oder Subventionen

Kommunale Fördermittel oder Subventionen, wie vergünstigte Kleinkredite oder Zweckzuweisungen mit geringem Geldmittelumfang reichen oftmals schon aus, gezielt Entwicklungen anzustoßen.

  • Denkbar sind hier z.B. eine Eigenheimzulage bzw. ein Zinszuschuss oder einem Zuschuss für eine Architektenberatung beim Umbau- oder der Sanierung von Bestandsimmobilien.
    Beispiel: Samtgemeinde Wallmerod
  • Tatort Dorfmitte - 3.000 Euro für Projekte in der Ortsmitte, Kofinanzierung durch Bürgerstunden, d. h. ehrenamtliches Engagement
    Beispiel:MELaniE
  • Der Landkreis Hameln-Pyrmont fördert den Erwerb von Altbauten bzw. deren Abriss und folgenden Neubau, wenn sich diese nicht in den zentralen Orten des Landkreis Hameln-Pyrmont befinden.
    Beispiel: Jung Kauft alt!
  • Strukturfonds - Interessensausgleich zwischen Stadt und Umlandkommunen
    Beispiel: Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg
  • Förderung von Abriss nicht mehr marktgängiger Bausubstanz, deren Verfall aber das Ortsbild massiv stört.
    Beispiel: Platz Da! - Abrissprogramm Illingen
    Beispiel:Altlastensanierung in Nordrhein-Westfalen http://www.aav-nrw.de/
  • Im Planspiel Flächenhandel soll mit Kommunen die Tauglichkeit des Flächenhandels durchgespielt werden. Dazu muss die Ausgangssituation der teilnehmenden Kommunen ermittelt werden, die auch den Kommunen selbst brauchbare Informationen liefert.
    Beispiel: Planspiel Flächenhandel
  • Eine Sammlung von Arbeitshilfen und Beschreibungen zu Werkzeugen finden Sie auch auf der Internetpräsenz des REFINA-Forschungsverbundes

Artikel-Informationen

25.06.2014

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