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Ökonomische Instrumente


Förderprogramme

Bestands- und Innenentwicklung bedeuten in der Praxis häufig einen höheren finanziellen Aufwand als das Bauen „auf der grünen Wiese". Finanzielle Anreize durch Förderprogramme können hilfreich sein, um Bauherren, Investoren oder Kommunen hier entgegen zu kommen und somit die Bestands- und Innenentwicklung als Handlungsoption attraktiver zu machen. Die im Folgenden aufgeführten Förderprogramme können Unterstützung bei Projekten der Bestands- und Innenentwicklung oder der nachhaltigen Siedlungsentwicklung bieten, soweit diese auf die jeweiligen Förderziele ausgerichtet sind.

Weitere Anregungen können Sie auch auf der Internetplattform NIKis- Niedersächsische Initiative für Klimaschutz in der Siedlungsentwicklung (http://www.nikis-niedersachsen.de/index.php?id=224) erhalten.

Kommunale Fördermittel oder Subventionen

Auch der gezielte Einsatz kommunaler Fördermittel oder Subventionen kann einen Anreiz für die Umsetzung von Bestands- und Innenentwicklungsprojekten bewirken. Vielfach reichen bereits vergünstigte Kleinkredite oder Zweckzuweisungen mit geringem Geldmittelumfang aus. Einige Kommunen fördern z.B. den Erwerb und die Sanierung alter Bausubstanz, die Bebauung von Baulücken sowie den Abriss alter Gebäude und Neubau an gleicher Stelle (vgl. exemplarisch Förderprogramm der Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg). Bei rückläufigen Bevölkerungszahlen bieten sich Maßnahmen im Rahmen eines gezielten Leerstandsmanagements an, wie z.B. die Förderung von Abriss nicht mehr marktgängiger Bausubstanz, deren Verfall das Ortsbild negativ beeinträchtigt (vgl. exemplarisch Leerstandsmanagement der Gemeinde Illingen).

Folgekostenrechner

Flächenneuausweisungen im Außenbereich werden oftmals aufgrund der zu erwartenden Steuermehreinnahmen als Chance für Gemeinde und Städte angesehen, können aber auch erhebliche finanzielle Risiken nach sich ziehen. Die individuelle Ausgangssituation der einzelnen Kommunen kann hierbei sehr unterschiedlich sein. Folgekostenrechner können bereits in der Planungsphase einen wichtigen Beitrag zur besseren Einschätzung der Gesamtkosten leisten. Je nach Fragestellung bieten sich unterschiedliche Berechnungsmodelle an. Exemplarisch sein hier auf den bayrischen Folgekostenschätzer und den rheinland-pfälzischen Folgekostenrechner hingewiesen. Auf der REFINA-Produktwebseite finden Sie eine Zusammenstellung weiterer Werkzeuge zur ökonomischen Betrachtung.
Artikel-Informationen

28.03.2018

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