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Stadt Goslar profitiert von Städtebauförderprogrammen

PI 100/2020

Gleich fünf Förderbescheide hat der Staatssekretär im Niedersächsischen Bauministerium, Frank Doods, im Rahmen der Städtebauförderung des Landes Niedersachsens in der Stadt Goslar übergeben. Die Stadt wird mit drei Maßnahmen aus dem Programm „Lebendige Zentren“ und insgesamt rund 1,9 Millionen Euro gefördert. Aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ fließt eine Summe von drei Millionen Euro und aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ eine Summe von fast 500.000 Euro in die Stadtkasse. Ergänzend dazu erhält die Stadt Goslar einen Förderbescheid über rund 1,35 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. „Die Landesregierung steht auch in der aktuellen Situation an der Seite der Kommunen und der Bauwirtschaft“, so Staatssekretär Doods. „Gerade in dieser schwierigen Phase ist die Bauwirtschaft ein wichtiger Konjunkturmotor. Mit der Städtebauförderung setzen wir zudem ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt. Wir sind als Land ein verlässlicher Partner.“

Die Maßnahme „Kaiserpfalzquartier und südliche Wallanlagen“ aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erhält mit drei Millionen Euro in diesem Jahr den zweithöchsten Förderbetrag des diesjährigen Landesprogramms. Hier sollen prägende und identitätsstiftende Gestaltungselemente wie Wasserläufe, Stadtmauerreste, Türme und Alleen wieder mehr hervortreten und damit die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert werden.

Das Fördergebiet der Maßnahme „Altstadt – östlicher Teil“ aus dem Programm „Lebendige Zentren“ konnte im südlich angrenzenden Altstadtbereich deutlich erweitert werden. Das Ziel besteht in dem Erhalt der östlichen Altstadt als Bestandteil des Weltkulturerbes. Sie wird in diesem Jahr mit 1.566.000 Euro gefördert.

Mit einem Förderbetrag in Höhe von 486.000 Euro für die Maßnahme „Jürgenohl“ aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ soll die Attraktivität des Gebietes als Wohn- und Lebensort gesteigert werden. Darüber hinaus soll der Stadtpark Oker durch u. a. die Herstellung von Sichtbeziehungen, eine ökologische Aufwertung und die Verbesserung der Naherholungsmöglichkeiten belebt und aktiviert werden. Wie im vergangenen Jahr auch werden hierfür 60.000 Euro aus dem Programm „Lebendige Zentren“ bereitgestellt.

Im Rahmen der Maßnahme „Rathausstraße Hahnenklee“ aus dem Programm „Lebendige Zentren“ werden in diesem Jahr 270.000 Euro für die Stärkung des zentralen Versorgungsbereichs mit seinem touristischen Angebot investiert. Das mit 1.346.000 Euro aus dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ geförderte Kultur- und Bildungszentrum im Stadtteil Jürgenohl soll ein Ort des sozialen Miteinanders und der Begegnung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen werden.

Das Land Niedersachsen unterstützt dieses Jahr insgesamt 202 Fördermaßnahmen der Kommunen mit 121,652 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Darüber hinaus werden in Niedersachsen 23 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 22,55 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ gefördert.



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