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Lies: „Anschlussfinanzierung für ältere Windanlagen dringend nötig“

- Neue EEG-Umlage/Strompreis-


PI 125/2020


Niedersachsens Energieminister Olaf Lies begrüßt die Absenkung der EEG-Umlage beim Strompreis im nächsten Jahr um 0,25 Cent und um 0,5 Cent im Jahr 2022. Damit sinkt die EEG-Umlage 2021 konkret von 6,5 Cent/kWh gegenüber 6,756 Cent/kWh in diesem Jahr. „Dabei kann es sich aber nur um einen ersten Schritt handeln. Wir brauchen eine spürbare und verlässliche Entlastung der Strompreise: Die EEG-Umlage sollte gesetzlich auf einem Niveau von maximal 2 Cent eingefroren und die Stromsteuer gesenkt werden. Die Steuer- und Abgabenlast auf Strom ist mit über 50 Prozent einfach zu hoch. Und der hohe Strompreis blockiert notwendige Klimaschutzprojekte“, betont Lies.

Der Umweltminister setzt sich zugleich für die weitere Förderung von Windkraftanlagen an Land ein, die zum Jahresende aus der EEG-Umlage fallen. „Wir brauchen dringender denn je eine Anschluss-Lösung, sonst werden viele Altanlagen einfach abgeschaltet – mit katastrophalen Folgen für die Versorgung Deutschlands mit Erneuerbarer Energie. Gehen demnächst Windanlagen in hoher Zahl vom Netz, werden wir die gesetzten Klimaschutzziele niemals erreichen“, warnt Energieminister Lies, der sich in einer Round-Table-Veranstaltung bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für eine weitere Förderung stark gemacht hat. „Altmaier hat eine Lösung bis Weihnachten versprochen. Ich werde darauf achten, dass er sein Wort hält – und wir in Zukunft eine verlässliche Finanzierung auch älterer Windenergieanlagen bekommen“, betont Lies: „Das wäre nicht nur ein Beitrag zur Planungssicherheit für die Industrie, sondern auch ein entscheidender Beitrag für den Schutz des Klimas“.



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