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Lies: „Digitale Lösungen für mehr Klimaschutz“

- Niedersächsischer Städtetag und Ministerium starten gemeinsames Projekt mit neun Städten und Gemeinden -


PI 010/2021

Gemeinsam haben der Niedersächsische Städtetag und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz am Montag den Startschuss für das Projekt „Unterstützung und Beschleunigung des kommunalen Klimaschutzes durch „Smart Cities“ gegeben. Dieses Projekt soll gemeinsam mit Bad Bentheim, Einbeck, Göttingen, Hannover, Langenhagen, Lingen, Oldenburg, Stade und Wennigsen Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung als Beitrag zum kommunalen Klimaschutz analysieren, erproben und Lösungen entwickeln, die generell für kommunale Herausforderungen zukunftsweisend sind. „Mit dem Projekt arbeiten wir gleichzeitig an zwei zentralen Zukunftsthemen“, erklärte hierzu Umweltminister Olaf Lies. „Digitale Lösungen können entscheidend dazu beitragen, unsere Klimaschutzziele zu erreichen. Gleichzeitig muss der dafür notwendige Energiebedarf im Blick behalten und möglichst erneuerbare Energien genutzt werden. Ich bin gespannt, welche „smarten“ Ansätze die ausgewählten niedersächsischen Kommunen hier entwickeln. Unser Ziel ist es, diese Lösungen dann entsprechend in die Breite zu tragen.“

„Das Projekt knüpft nahtlos an die 2019 beschlossenen Resolutionen des Niedersächsischen Städtetages, `Klima schützen, Klimaanpassung vorantreiben, wie wir morgen leben´ und `Digitalisierung in den niedersächsischen Städten, Gemeinden und Samtgemeinden´ an“, ergänzt der Präsident des Niedersächsischen Städtetages, Oberbürgermeister Ulrich Mädge (Hansestadt Lüneburg): „Ich freue mich sehr, über das hohe Engagement unserer Mitglieder, die in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit von Anfang Dezember bis heute sehr gute Grundlagen und Ideen für die weitere Entwicklung des Projekts beigetragen haben.“

„Nun wollen wir beides zu einem Projekt zusammenführen und die Chance von Smart Cities nutzen, um den Klimaschutz in den Kommunen mit den Chancen der Digitalisierung weiter voranzubringen“, so NST-Vizepräsident und Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Frank Klingebiel.

Hintergrund:

Erklärtes Ziel des Projektes ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung als Beitrag zum kommunalen Klimaschutz in den ausgewählten Kommunen zu analysieren und zu erproben. Dies soll dazu dienen, Klimaschutzmaßnahmen in größerer Zahl und zügiger umzusetzen. Hierzu werden aus den 9 Kommunen aus dem Mitgliedsbereich des NST ein oder mehrere Verbünde übergreifende strategische Ansätze entwickeln. Dieser Städteverbund soll mit Mitteln aus dem Programm der KfW „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ über einen Zeitraum von knapp fünf Jahren konkrete Maßnahmen entwickeln und umsetzen. Dabei wird es darum gehen, Lösungen für solche Maßnahmen zu entwickeln, die für eine Vielzahl von Kommunen beispielgebend sein können. Auch für den Wissenstransfer sollen neue digitale Instrumente eingesetzt werden

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