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Olaf Lies zum Weltwasserwassertag 2021 der UN: der Wert des Wassers

Der Weltwassertag 2021 der Vereinten Nationen steht unter dem Titel „Wert des Wassers“. Gerade angesichts des Klimawandels lernen wir die Bedeutung und den Wert von Wasser gerade wieder neu zu begreifen. Das Wetter wird extremer. Nicht nur die letzten drei trockenen Sommer haben dies eindrücklich in die kollektive Wahrnehmung zurück geholt. Auch die Zahl der Hochwasser nehmen messbar zu. Wir müssen uns also künftig noch mehr Gedanken darüber machen, wie wir das wertvolle Gut Wasser nicht nur schützen, sondern wie wir damit auch noch besser umgehen.

Gleichzeitig ist Wasser nicht nur ein günstiges, sondern auch eines der am bestkontrollierten Lebensmittel in Deutschland. In Niedersachsen kommt es zu 86 Prozent aus dem Grundwasser, 12 Prozent aus See- und Talsperren und speist sich dazu aus Quellwasser, angereichertem Grundwasser, Flusswasser sowie Uferfiltrat.

Eine zentrale Herausforderung angesichts der neuen Verteilung der Niederschläge und wärmerer Sommer ist es, die Trinkwasserversorgung als Teil der Daseinsvorsorge auch weiterhin sicherzustellen. Wir entwickeln daher ein landesweites Wasserversorgungskonzept, um frühzeitig auf die drohenden Veränderungen reagieren zu können. Dieses Konzept soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden. Gleichzeitig rücken wir das Wassermengenmanagement insgesamt wieder in den Fokus. Ziel ist es, lokale und überregionale Projekte zu fördern und Interessenkonflikte nachhaltig zu lösen. Die Förderbedingungen werden derzeit konkretisiert.

Wir treiben in Niedersachsen also nicht nur den Klimaschutz mit aller Kraft voran, wir müssen uns schon jetzt mehr denn je Gedanken darüber machen, richtig mit den Klimafolgen umzugehen und unser Wasser zu schützen. Das ist eine der großen gesellschaftlichen Aufgabe für unsere gesamte Generation.




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