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Umweltministerium hat Umgebungsüberwachung in Leese und BS-Thune erweitern lassen

Mehr Messpunkte und häufigere Messungen ionisierender Strahlung


Pressemitteilung Nr. 3/2014

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat die Programme zur Strahlenüberwachung der Umgebung am Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Leese (Firma Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH) sowie an den Produktions- und Abfallkonditionierungsanlagen in Braunschweig-Thune (Firma Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH und Firma GE Healthcare Buchler GmbH & Co KG) deutlich erweitern lassen. An beiden Standorten gibt es zusätzliche Messpunkte und häufigere Messungen. Die erweiterten Programme orientieren sich an der Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen (REI).

Erstmals wird am Standort Braunschweig die Neutronenortsdosis auch durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) überwacht. Die Firmen EZN und GE Healthcare haben ihre bisherige Überwachung der Neutronenortsdosis von drei auf sechs Messpunkte erweitert. Damit werden jetzt die Beiträge aus Gamma- und Neutronenstrahlung am Standort Braunschweig-Thune von den Betreiberinnen sowie ergänzend und kontrollierend vom NLWKN als unabhängiger Messstelle ermittelt.

Am Zwischenlager Leese hat EZN – neben der neu eingerichteten Neutronenortsdosimetrie – die Messpunkte für die Gammaortsdosis von fünf auf zwölf erweitert. Zusätzlich wurden für beide Strahlenarten Messpunkte durch den NLWKN eingerichtet.

Wie schon durch die beschlossene Verlagerung der Zuständigkeiten für diese Anlagen in das Umweltministerium wird durch die erweiterte Umgebungsüberwachung sichergestellt, dass der Schutz der Bevölkerung und der Umwelt vor ionisierender Strahlung noch besser gewährleistet ist. Das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig wird in nächster Zeit Vertreter der örtlichen Politik, der Bürgerinitiative und Verbände über alle neuen Maßnahmen der Umgebungsüberwachung informieren.

Es ist geplant, die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung für das zurückliegende Kalenderjahr in Form eines Jahresberichtes im Internet zu veröffentlichen.

Artikel-Informationen

14.01.2014

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