Lehrte | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
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Lehrte

1. Wann Luftreinhalteplan und warum?

Die Erstellung eines Luftreinhalteplanes für Lehrte war nicht erforderlich, weil eine zur Ermittlung der Luftschadstoffsituation durchgeführte Modellrechnung zeigt, dass die Grenzwerte für NO2 und PM10 im Jahr 2010 eingehalten werden.

2. Besonderheiten?

In Lehrte wurde zur Ermittlung der Luftschadstoffbelastung eine Modellrechnung, jedoch keine Messung der Luftschadstoffbelastung durchgeführt.

Die Modellrechnung zeigt, dass die Emissionen im Stadtgebiet in hohem Maße von der Bahn und dem Straßenverkehr verursacht werden und der Einfluss des Bahnverkehrs auf die Immissionen in der näheren Umgebung der Bahnstrecke deutlich erkennbar ist.

Die geplante Umschlaganlage für den kombinierten Verkehr (Megahub) im Bereich des Rangierbahnhofs Lehrte könnte sich negativ auf die Immissionssituation auswirken.

Durch Umleitverkehre der BAB 2 kommt es an einzelnen Tagen im Stadtgebiet Lehrte zu einem erhöhtem Verkehrsaufkommen mit hohem Stauanteil. Es ist beabsichtigt die durchgeführte Modellrechnung um eine Abschätzung zu ergänzen, die die Auswirkung dieser zeitlich begrenzten Verkehrssituation auf den Jahresmittelwert abbildet.

3. Erfolg der Maßnahmen bis 2010?

Der Bericht des GAA Hildesheim „Modellgestützte Abschätzung der Luftschadstoffbelastung -Lehrte-" zeigt, dass der für PM10 geltende Jahresgrenzwert von 40 μg/m³, der Tagesgrenzwert (35 Tage > 50 μg/m³) und der für NO2 geltende Jahresgrenzwert von 40 μg/m³ eingehalten werden.

4. Fristverlängerung zur Einhaltung des NO2-Jahresgrenzwertes?

Die Antragstellung der Fristverlängerung zur Einhaltung des NO2-Grenzwertes war nicht erforderlich, da aufgrund der Modellrechnung mit keiner Überschreitung des Grenzwertes für das Jahr 2010 zu rechnen war.


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