Artikel-Informationen
erstellt am:
25.04.2012
OsnabrückPressemitteilung Nr. 35/2012
HANNOVER. „Die Hochwasserereignisse im vergangenen Jahr haben uns wieder einmal gezeigt, dass der Hochwasserschutz eine sehr wichtige Daueraufgabe ist, der sich alle Verantwortlichen stellen müssen“, sagte Umweltminister Stefan Birkner am (heutigen) Mittwoch in Hannover. Das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz unterstützt die zuständigen Kommunen und Deichverbände jährlich mit Fördermitteln für die Planung und Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen. „Für den Hochwasserschutz im Binnenland investieren wir in diesem Jahr rund 23 Millionen Euro“, erklärte der Minister.
Von den Mitteln für den Hochwasserschutz kommen 11 Millionen Euro aus der von Bund und Land finanzierten Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ und 12 Millionen Euro aus weiteren Mitteln des Landes und insbesondere der EU. Mit diesen Mitteln können voraussichtlich 47 Vorhaben von Kommunen, Verbänden und des Landes fortgeführt beziehungsweise neu begonnen werden.
Neben den großen Maßnahmen der vergangenen Jahre, darunter etwa das Hochwasserrückhaltebecken bei Delmenhorst, werden in diesem Jahr unter anderem auch die Deichbaumaßnahmen an der Weser zwischen Intschede und Ritzenbergen, an der Aller in Bosse sowie im Bereich der Gemeinde Gilten an der Leine fortgesetzt. Darüber hinaus werden die Vorhaben zum Schutz der Städte Hoya (Weser) und Göttingen (Leine) vor Hochwasser weiterhin gefördert, ebenso wie die Vorhaben im Bereich der Städte Hagen am Teuteborger Wald und Lingen.
„Die Deichbaumaßnahme im Ortsteil Alt Garge der Stadt Bleckede, die vom Elbehochwasser Anfang 2011 besonders betroffen war, soll in diesem Jahr abgeschlossen werden“, kündigte Minister Birkner an. Neu begonnen werden sollen die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes an der Elbe im Bereich Hohnstorf. Beabsichtigt ist ferner die Fortsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen an Sude und Krainke im Amt Neuhaus.
Eine Tabelle mit dem Bau- und Finanzierungsprogramm „Hochwasserschutz im Binnenland“ (Einplanung 2012) finden Sie im Anhang .
Artikel-Informationen
erstellt am:
25.04.2012
