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Klimawandel in Niedersachsen

Klima und Wetter: Daten und Fakten (PDF)


Umweltminister Olaf Lies: „Klimaschutz muss Staatsziel werden - Damit wird der Klimaschutz massiv vorangebracht“ Zur Presseinformation vom 06.08.2018


Extremwetter in Niedersachsen - Umweltminister Olaf Lies: Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen deutlich verstärken! Zur Presseinformation vom 25.07.2018


Im Juni 2018 hatte das Umweltministerium gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst den Klimareport für Niedersachsen veröffentlicht. Er gibt einen Überblick über die Klimaentwicklung in Niedersachsen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Demnach ist das Jahresmittel der Temperatur in Niedersachsen um 1,5 Grad gestiegen. Die jährliche Anzahl der Sommertage nimmt zu (plus 16 Tage seit 1951), die Frosttage nehmen ab (minus 23 Tage seit 1951). Bei einem „Weiter-wie-bisher-Szenario“ steigt die Temperatur voraussichtlich bis 2050 um insgesamt drei Grad und bis 2100 um fünf Grad.

Umweltminister Olaf Lies: „Die Ergebnisse des Klimareports sind alarmierend. Seit Beginn der Industrialisierung sind die Temperaturen in Niedersachsen deutlich angestiegen. Dadurch werden zukünftig die heißen Sommertage zunehmen und die Frosttage abnehmen. Die Verschiebung der Niederschläge in das Winterhalbjahr, verbunden mit der Temperaturerhöhung wird insbesondere für die Landwirtschaft Konsequenzen haben. Vor allem ist für Niedersachsen der Meeresspiegelanstieg von besonderer Bedeutung. Aktuell gibt es ein neues Gutachten über beschleunigte Eisverluste in der Antarktis. Dies führt zu einer Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs. Bei dieser Datenlage muss uns allen klar sein: Der Klimaschutz duldet keinen Aufschub mehr. Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren und Anpassungsstrategien für die Folgen des Klimawandels entwickeln. Das ist eine Frage der Generationen- und Klimagerechtigkeit.“ Zur Presseinformation vom 19.06.2018


Klimareport Niedersachsen

Der „Klimareport Niedersachsen" gibt einen Überblick über die Klimaentwicklung in Niedersachsen und stellt eine wichtige Wissensgrundlage für Anpassungs-Maßnahmen an den Klimawandel in Niedersachsen dar. Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Wetterdienst und dem Umweltministerium ist eine Verwaltungsvereinbarung die getroffen wurde, um insbesondere den Risiken klimawandelbedingter Extremereignisse in Niedersachsen besser begegnen zu können. Auch das Institut für Meteorologie und Klimatologie der Universität Hannover hat an dem Bericht mitgearbeitet.

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, 2018
Klimawandel in Niedersachsen

Klimawandel in Niedersachsen

Klimareport Niedersachsen (Juni 2018)

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Artikel-Informationen

15.10.2018

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