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Minister Olaf Lies kämpft für LNG-Terminal in Wilhelmshaven

Pressemitteilung Nr. 17/2018


Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies hat sich an den Präsidenten der BNetzA Homann gewandt und um Unterstützung für ein LNG-Terminal in Wilhelmshaven geworben. „Deutschland darf sich nicht noch stärker von russischem Gas abhängig machen. Wir sollten die Möglichkeit schaffen, auch in Deutschland flüssiges Erdgas (LNG) zu importieren. Das ist von strategischer Bedeutung,“ so der Minister.

Wilhelmshaven eigne sich besonders als Standort, weil hier das Terminal auf kurzem Weg an das Erdgasfernleitungsnetz und die Untergrundspeicher angeschlossen werden kann. Auch ist der Hafen für LNG-Tanker jeder Größe erreichbar. Zudem könnte hier flüssiges LNG für die Schifffahrt bereitgestellt werden. „Wir müssen den Schadstoff- und Treibhausgasausstoß von Schiffen schnell und deutlich senken. LNG und später SNG (synthetisch hergestelltes Gas) sind hier der richtige Ansatz“, erklärte Minister Lies.

Zudem setzt sich Lies für ein nationales Förderprogramm für LNG ein. „Gas ist eine wichtige Brückentechnologie in der Energiewende. Damit können wir kurz- und mittelfristig den Treibhausgasausstoß senken. Die Chance sollten wir nicht vertun. Es liegt im strategischen Interesse Deutschlands und der EU, LNG-Terminals zu haben, auch wenn sie derzeit nicht wirtschaftlich sein sollten. Hier ist der Bund gefordert, die nötige Unterstützung zu geben.“

Weiter kündigte Minister Lies an, dass er Gespräche mit potentiellen Betreibern und Investoren führen werde, um die Realisierung voranzutreiben. „Wenn es gelingt, Betreiber und Investoren zu gewinnen, wird das LNG-Terminal auch im Netzentwicklungsplan 2020 berücksichtigt werden können“, sagte Lies.

Artikel-Informationen

14.02.2018

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