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Umweltministerium stellt Niedersächsische Energie- und CO2-Bilanz 2015 vor: Energieverbrauch rückläufig; Anteil der erneuerbaren Energien weiter gestiegen; Rückgang bei CO2-Emissionen

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat heute (Mittwoch) die Energie- und CO2-Bilanz 2015 veröffentlicht.

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch in Niedersachsen ist erneut gestiegen. Lag er 2014 noch bei 14,8 Prozent, so betrug er 2015 bereits 16,8 Prozent. (Bundesweit lag der Anteil nur bei 12,4 Prozent.) Auch der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung wächst von 36 Prozent in 2014 auf 40,1 Prozent in 2015. „Das unterstreicht einmal mehr, dass Niedersachsen Vorreiter bei den Erneuerbaren und beim Klimaschutz ist", sagte Umweltminister Stefan Wenzel. „Angesichts der heute schon sichtbaren Klimaveränderungen darf es kein Zögern beim Ausbau der Erneuerbaren geben."

Dem positiven Trend des gesunkenen Primärenergieverbrauchs folgend, sind auch die durch die Energieerzeugung bedingten CO2-Emissionen von 66,8 Millionen Tonnen im Jahr 2014 auf 66,0 Millionen Tonnen im Jahr 2015 leicht gesunken.

Hintergrund:

In einer Energiebilanz werden das Aufkommen, die Umwandlung und die Verwendung von Energieträgern in der Volkswirtschaft oder in einem Wirtschaftsraum für einen bestimmten Zeitraum möglichst lückenlos und detailliert nachgewiesen.

Die Bilanz umfasst die Gewinnung, die Umwandlung und die Verwendung von Energieträgern in Niedersachsen und ist das Ergebnis komplexer Berechnungen mit Daten aus energiestatistischen Erhebungen sowie externer Quellen.

Die Energiebilanz wird vom Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) jährlich im Auftrag des Ministeriums erstellt. Bis sie veröffentlicht werden kann müssen bundesweit Daten zusammengetragen, voneinander abgegrenzt und zugeordnet werden.


>>Energie- und CO2-Bilanz 2015

Artikel-Informationen

15.11.2017

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