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Schneiden von Hecken

Sander: Hecken in Städten selten schneiden


Presseinformation 52/2004

Hannover. Hecken in der freien Natur und Landschaft dürfen zwischen dem 1. März und dem 30. September nicht zurück geschnitten werden, darauf wies Umweltminister Hans-Heinrich Sander hin. "Was in der freien Natur sinnvoll ist, macht auch in den Städten und Gemeinden Sinn", so der Minister. Bei der Pflege von Hecken, dem Beseitigen von Reisighaufen oder Holzstapeln, dem Rasenmähen sowie anderen Gartenarbeiten sei Vorsicht geboten. "Jeder sollte sich vorher genau überzeugen, ob er dadurch den Lebensraum von Vögeln oder anderen Tieren beeinträchtigt. Derzeit könnten beispielsweise Vogelbruten durch die Arbeiten zerstört werden. Durch ein solches verantwortungsvolles und umsichtiges Verhalten kann jeder einen Beitrag zum Schutz der Natur leisten", regte Sander an.

In der Brut- und Setzzeit, vom 1. April bis zum 15. Juli, seien insbesondere Gelege und Jungentiere von Vögeln sowie junge Säugetiere sehr empfindlich gegenüber Störungen. Entsprechend wichtig sei es, Rücksicht zu nehmen. Elternvögel könnten ihre Nester verlassen. Eier oder Jungvögel könnten dann nicht mehr vor dem Auskühlen von ihren Eltern geschützt werden. Junghasen oder Rehkitze würden aufgescheucht und möglicherweise sogar getötet. Verwaiste Tierkinder können qualvoll verhungern.

Artikel-Informationen

erstellt am:
18.05.2004
zuletzt aktualisiert am:
16.03.2010

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