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Fachtage beleuchten Konflikt zwischen Naturschutz und Bauprojekten

Pressemitteilung Nr. 140/2019

Naturschutz und Bauprojekte: Immer wieder prallen diese beiden unterschiedlichen Welten aufeinander. Wo liegen hauptsächliche Konfliktfelder? Welche Ansätze, Modelle und konkrete Erfahrungen gibt es, die kollidierenden Interessen im Sinne eines gemeinsamen Ziels miteinander in Einklang zu bringen? Fragen, mit den sich rund 260 Teilnehmende bei den Niedersächsischen Naturschutztagen unter dem Motto „„Klima-, Naturschutz und Infrastrukturplanung“ beschäftigt haben.

Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, warb bei der zweitägigen Veranstaltung um „Verständnis für unterschiedliche Meinungen, klare und vor allem transparente Prozesse, um am Ende gemeinsam eine Konfliktlösung tragen zu können“. Schließlich werden sich auch künftig Konfliktfelder auftun. „Insbesondere beim Thema Klimaschutz steht unsere Gesellschaft vor enormen Herausforderungen“, so Minister Lies. „Erderwärmung, stetig steigende Meeresspiegel, extreme Wetterlagen und -ereignisse auch bei uns in Niedersachsen zeigen: Vom Klimawandel sind wir alle betroffen. Die Energiewende muss endlich richtig Fahrt aufnehmen, sonst steuern wir die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder gegen die Wand.“

Traditionell verstehen sich die Naturschutztage als ein offenes Forum des Austausches zwischen Vertretern und Vertreterinnen der Naturschutzverwaltung, der Verbände, Planungsbüros, Wirtschaft und Politik. Acht Fachvorträge beleuchteten das Themenfeld von mehreren Seiten und das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) stellte Mediationsmodelle vor. Für diese war dem KNE erst vor kurzem ein Preis zugesprochen worden für das „herausragende deutschlandweite Engagement in einem politisch und gesellschaftlich sehr sensiblen und brisanten Themenbereich“ – die Umsetzung einer naturverträglichen Energiewende.


Artikel-Informationen

07.11.2019

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