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Statement zur „Unterrichtung durch die Landesregierung über den Sachstand zu den geplanten Leitlinien für Wolfsberaterinnen und Wolfsberater“

Das Umweltministerium (MU) erörtert in einem konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten allgemeine Leitlinien für die Arbeit der Wolfsberaterinnen und Wolfsberater in Niedersachsen. Auf einer Veranstaltung Mitte April wurde durch einen MU-Vertreter in einem Vortrag zunächst ein Entwurf vorgestellt. Jetzt haben vor allem die Wolfsberaterinnen und Wolfsberater die Möglichkeit, ihre Ideen, Kritik und Vorschläge zu diesem Entwurf einzubringen.
Die Leitlinien sind gedacht als Handreichung für die Arbeit der Wolfsberaterinnen und Wolfsberater, die alle freiwillig und ehrenamtlich arbeiten. Sie sollen dabei helfen, das Vorgehen und die Abläufe bei Meldungen zum Wolf und bei der Information von betroffenen Personen zu regeln. In diesem Zusammenhang geht es auch um die Verständigung darüber, wie die sachgerechte Information der Öffentlichkeit erfolgen kann. Wolfsberaterinnen und Wolfsberater werden vom Umweltministerium berufen, die Wiedereinwanderung des Wolfs zu beobachten, diese sachlich zu begleiten, die Akzeptanz in der Bevölkerung für die natürliche Rückkehr des Wolfes zu fördern und das Miteinander von Mensch und frei lebenden Wölfen zu unterstützen.
Die Leitlinien werden die Aufgaben der Wolfsberaterinnen und Wolfsberater beschreiben:

  • Unterstützung des Wolfsmonitorings
  • Ansprechpartner für die Öffentlichkeit in Wolfsfragen
  • Dokumentation von Nutztierrissen
  • Beratung von Nutztierhalterinnen und Nutztierhaltern bezüglich Herdenschutz
  • Vernetzung mit örtlichen Institutionen (Untere Naturschutzbehörden, Veterinärämter, Jägerschaften und andere)
  • Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen

Erst nach den Rückmeldungen aus dem Kreis der Beteiligten sollen daraus die allgemeinen Leitlinien erarbeitet werden.

Artikel-Informationen

erstellt am:
09.05.2016

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