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Umweltminister Olaf Lies: „Nur gemeinsam mit Wasserverbänden und Landwirtschaft kann mehr Gewässerschutz gelingen.“

– Anteil der „roten Gebiete“ an der landwirtschaftlichen Fläche derzeit bei 24,5 Prozent -


PI 034/2021

Der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies zur geplanten Ausweisung der „Roten Gebiete“ und deren Anteil an der landwirtschaftlichen Fläche:

„Wir haben uns am Montag gemeinsam mit den Wasserverbänden und der Landwirtschaft auf ein Phasenmodell verständigt. Unser Ziel für Niedersachsen ist ein bestmöglicher Grundwasserschutz. Gleichzeitig darf es nicht sein, dass wir Landwirte zu Betroffenen machen, die keine Verantwortung für Grundwassersituation haben.

In unserem mehrjährigen Phasenmodell werden wir nun Schritt für Schritt differenzierter. Wir schauen uns die einzelnen Grundwasserkörper also genauer an. Die nun vorgenommene vorläufige Regionalisierung und damit differenziertere Betrachtung in einzelnen Grundwasserkörpern (grüne Grundwasserkörper mit einzelnen roten Messstellen) haben ergeben, dass jetzt noch ca. 645.390 ha statt 796.360 ha noch im Dezember 2020 betroffen sind. Damit reduziert sich der Anteil der landwirtschaftlichen Fläche von 30 Prozent auf nun 24,5 Prozent.

Unser gemeinsames Ziel bleibt es, nun durch geeignete Maßnahmen der Landwirtschaft und die in unserem gestern vorgestellten Phasenmodell differenzierte Bewertung die Zahl dieser roten Gebiete weiter zu reduzieren. Die Umsetzung eines echten Verursacherprinzips wird dabei einen hohen Stellenwert haben. Nur mit diesem geeinten Vorgehen mit den Wasserverbänden und der Landwirtschaft erreichen wir einen bestmöglichen Schutz für das Grundwasser in Niedersachsen. Auch hier setzt sich unser Modell des Niedersächsischen Weges fort.“


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