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Fördermaßnahme "Weidenutzung in Hanglagen" (FM GL 3)

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Die Weidetierhaltung, vor allem in den Mittelgebirgsregionen Niedersachsens, ist auf dem Rückzug. Damit verbunden ist auch der Verlust der Offenlandschaften in diesen Gebieten. Mit der PFEIL-Förderperiode wurde erstmalig in Niedersachsen eine Fördermaßnahme auf den Weg gebracht, die speziell die Nutzung von Grünlandflächen durch Weidetiere fördern soll.

GL 3.1 Grundförderung

Gefördert wird die extensive Beweidung von Dauergrünland im Berg- und Hügelland nach bestimmten Bewirtschaftungsbedingungen (Viehbesatz, Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinsatz) zur Aufrechterhaltung und Aufwertung der Artenvielfalt. Die Zuständigkeit für diese Teilmaßnahme liegt beim ML.
Naturschutzgerechte Weidenutzung   Bildrechte: MU

GL 3.2 Naturschutzgerechte Weidenutzung

Fördermaßnahme "Mehrjährige Schonstreifen für Ackerwildkräuter" (FM BS 3) | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Im Jahr 2021 gibt es ein eingeschränktes Antragsverfahren. Für diese Fördermaßnahme (FM GL32) können im Jahr 2021 Anträge auf Teilnahme getellt werden. Auslaufende Verpflichtungen zum 31.12.2021 werden um ein Jahr verlängert. Neue Verpflichtungen werden mit einjähriger Laufzeit bewilligt.

Aufbauend auf der Grundförderung wird im Rahmen einer 5-jährigen Verpflichtung eine zusätzliche Förderung für weitergehende Weidenutzungsbedingungen gewährt. Neben dem generellen Verbot der Zufütterung sind dies:
  • kein Einsatz von mineralischen bzw. organischen Düngemitteln,
  • bis zum 15.11. hat ein Pflegeschnitt einschließlich nachfolgendem Abtransport des Mähgutes zu erfolgen,
  • keine Beweidung bis einschließlich 15. Juli.

Diese Bedingungen können einzeln oder in Kombination, je nach Vorgabe durch die zuständige UNB, Bestandteil einer Verpflichtung sein.

Gefördert werden können Dauergrünlandflächen innerhalb einer festgelegten und jährlich angepassten Förderkulisse in den Landkreisen Göttingen, Goslar, Hameln-Pyrmont, Helmstedt, Hildesheim, Holzminden, Northeim, Osnabrück, Osterode am Harz, Peine, Schaumburg und Wolfenbüttel, den Städten Göttingen, Hildesheim, Salzgitter und in der Region Hannover und deren potentielle Gefährdung durch Wassererosion mit der Gefährdungsstufe Enat 5 nach DIN 19708 eingestuft wurde. Die derzeit gültige Förderkulisse können Sie hier einsehen.

Sonstiges

Weitere Fragen zu den konkreten Bewirtschaftungsbedingungen und Förderhöhen entnehmen Sie bitte dem zum Download beigefügten jeweiligen Merkblatt oder wenden sie sich an die für Sie zuständige UNB bzw. die für Sie zuständige Bewilligungsstelle der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Kühe   Bildrechte: MU

Informationen insbesondere zur administrativen Abwicklung, wie z.B. zu Allgemeinen Teilnahmebedingungen, Antragsformularen, Muster für förderspezifische Aufzeichnungen einschließlich erläuterndem Merkblatt, Frage-Antwort-Katalog etc. finden Sie auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.


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Artikel-Informationen

erstellt am:
22.12.2015
zuletzt aktualisiert am:
31.03.2021

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