Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Ammoniak

Niedersachsen hat als Landwirtschaftsland, insbesondere in den Regionen mit Massentierhaltung, einen hohen Anteil an den Ammoniakemissionen Deutschlands. Die seit September 2009 in Niedersachsen durchgeführten Messungen zeigen insgesamt, dass die NH3-Immissionen sowohl zeitlich als auch räumlich stark variieren können, wobei der Nordwesten Niedersachsens im Allgemeinen stärker belastet ist als der Südosten. Neben den Konzentrationsschwankungen innerhalb eines Jahres zeigen die Untersuchungen auch einen deutlichen Unterschied in der Belastung einzelner Jahre. Für eine repräsentative Beurteilung der NH3-Konzentration ist daher die Betrachtung mehrerer Jahre erforderlich. Ein Erklärungsansatz für die beispielsweise in 2011 und 2012 festgestellten höheren Konzentrationen im Vergleich zum Jahr 2013 liegt in den Witterungsbedingungen der jeweiligen Jahre, vor allem in den Temperaturverläufen. Die Abbildung 7 veranschaulicht die großräumigen Unterschiede der NH3-Immissionskonzentrationen. In der Abbildung sind die Jahresmittelwerte der NH3-Konzentrationen der Jahre 2012 bis 2015 in μg/m³ an den einzelnen Messstandorten dargestellt. Die mittleren NH3-Hintergrundkonzentrationen im Zeitraum 2012 bis 2015 lagen im Bereich 1 μg/m³ bis 11 μg/m³. Im Vergleich zum Jahr 2014 sind die Belastungen in 2015 an den meisten Stationen gesunken.

Artikel-Informationen

26.04.2017

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln