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Landschaftsplanung

Für die vorsorgende Aufgabe der Landschaftsplanung sind Instrumente erforderlich, die Entscheidungen sachgerecht und langfristig tragfähig, aber auch schnell und flexibel vorbereiten. Entscheidungen über die künftige Inanspruchnahme des Naturhaushalts sowie über die Maßnahmen des Naturschutzes zur Sicherung des Naturhaushalts müssen nachvollziehbar sein. Ökologische Zusammenhänge, aber auch die Folgen für eine nachhaltige Nutzung müssen verständlich dargestellt sein. Benötigt werden Informationen über Funktion und Werte von Flächen und Räumen sowie die Bedeutung dieser Flächen für den Naturschutz. Diese gutachterliche Darstellung muss in die Suche nach tragfähigen Entscheidungen eingebunden werden (z.B. im Rahmen der Gesamtplanung oder bei Genehmigungsverfahren).

Die Landschaftsplanung in Niedersachsen als inzwischen etabliertes und auf allen Ebenen verankertes Instrument stellt einen entscheidenden Beitrag zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren dar und sorgt dafür, dass die Erfordernisse des Naturschutzes kalkulierbar werden. Die Landschaftsplanung liefert Maßstäbe für eine nachhaltige Nutzung von Naturräumen, an denen andere Fachplanungen sich ausrichten können. Insbesondere mit der umfassenden Bestandserhebung und -bewertung sowie der Zielformulierung ist die Landschaftsplanung unverzichtbare Grundlage für die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Folgenabschätzung von Eingriffen in Natur und Landschaft. Sowohl die dort erforderliche Bewertung als auch zum Beispiel die Festlegung der notwendigen Kompensationsmaßnahmen werden durch die Darstellung in Landschaftsplänen nachvollziehbar, das Verfahren wird vereinfacht (durchschaubar) und dadurch beschleunigt.

Zur Landschaftsplanung gehören in Niedersachsen das Landschaftsprogramm, die Landschaftsrahmenpläne sowie die Landschafts- und Grünordnungspläne.

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