Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

„Kein Müll ins Meer!“ auf der Grünen Woche in Berlin

klicken Sie hier für mehr Informationen zu "Kein Müll ins Meer!"

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat das Umweltministerium für die Kampagne „Kein Müll ins Meer" geworben. Mit Informationsgesprächen, schriftlichen Erläuterungen und spielerischen Aktionen konnten unzählige Besucherinnen und Besucher mehr über die Probleme der wachsenden Vermüllung der Meere und die Maßnahmen zur Abfallvermeidung erfahren. „Die Plastikmüllmengen haben dramatische Ausmaße", sagte Umweltminister Stefan Wenzel dazu in Hannover. Erst vor wenigen Tagen alarmierte das Weltwirtschaftsforum in Davos mit der Schätzung, dass bei weiterem Fortgang der Entwicklung Plastikmüll im Meer bis 2050 mehr wiegen würde, als alle Fischschwärme zusammen. „Die Vermüllung muss gestoppt werden, weil die Abfälle entweder gar nicht oder nur mit gewaltigem Aufwand entfernt werden können. Dem Ökosystem drohen irreparable Schäden."

Die Landesregierung engagiert sich gemeinsam mit den anderen Küstenländern und dem Bund für die Vermeidung und Verringerung des Mülls . Ein wichtiger Handlungsschwerpunkt ist dabei das gemeinsame Maßnahmenprogramm zur Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (http://www.meeresschutz.info/berichte-art13.html). Daneben soll ein „Runder Tisch Meeresmüll" auch weitere Interessengruppen und Initiativen in die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen zum Schutz der Meeresökosysteme einbeziehen.

Umweltminister Stefan Wenzel nimmt am Niedersachsenabend der Grünen Woche (25.01.) teil und wird die Messe am Donnerstag (26.01.) besuchen.

Auch in diesem Jahr können Feriengäste und Einheimische wieder Postkartengrüße von der Nordsee gegen Plastiktüte, PET-Flasche und Co. versenden. Die Karten sind in allen Einrichtungen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer kostenlos erhältlich. Das Umweltministerium informiert über die zunehmenden Gefahren durch Plastikmüll in den Weltmeeren und unterstützt die Abfallsammelaktionen von Küstenfischern und Verbänden unter dem Titel "Fishing for Litter".

„Mit dieser Aktion wollen wir auf das große Problem des Plastikmülls in unseren Weltmeeren aufmerksam machen", sagte Umweltminister Stefan Wenzel. „Wir brauchen noch mehr Bereitschaft, das eigene Handeln zu überdenken und zum Beispiel beim Wocheneinkauf auf Plastikverpackungen zu verzichten."

Über 60.000 Postkarten wurden in den letzten Jahren versendet. Bestellungen können auch direkt an das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (Pressestelle) gerichtet werden.

- Presseinformation vom 31.05.2016: Umweltministerium: Postkartenaktion „Kein Müll ins Meer!" geht in die nächste Runde - Verpackungen raus aus der Nordsee und den Weltmeeren

- Presseinformation vom 01.06.2015: Umweltministerium: Einsatz von Mikroplastikpartikeln muss verboten werden - Postkartenaktion „Kein Müll ins Meer"

- Presseinformation vom 19.05.2014: Europäischer Tag der Meere: Umweltministerium setzt Postkartenaktion „Kein Müll ins Meer!" fort

- Landtagsrede des Umweltministers Stefan Wenzel vom 25.07.2014: Kein Müll ins Meer

- Presseinformation vom 09.07.2013: Umweltministerium startet Aktion „Kein Müll ins Meer!"

- Presseinformation vom 20.05.2013: 20. Mai Europäischer Tag der Meere: Kein Müll ins Meer - Umweltminister Wenzel präsentiert 9-Punkte-Programm

- Die „Grundzüge einer niedersächsischen Strategie zum Schutz der Meeres- und Küstengewässer" finden Sie hier.

- Mehr Informationen zu Fishing for Litter

Die Verwendung des Fotomotivs wurde uns von Ferdi Rizkiyanto gestattet. Das Motiv wurde auch für Umwelt-Aktionen anderer Organisationen eingesetzt.


 

Artikel-Informationen

30.01.2017

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln